Schlagwort: Aktionstag

  • BH Halte deine Umwelt sauber

    Halte deine Umwelt sauber!

    Wir hatten es bereits angekündigt und nun starten wir eine neue, wiederkehrende Aktion unter dem #haltedeineumweltsauberfcknzsedition .

    Nachdem uns immer wieder Sichtungen von Nazi Schmierereien und rechten Aufklebern gemeldet wurden, werden wir aktiv und wir würden uns freuen, wenn Ihr mitmacht.

    Am kommenden Samstag, 13.07.2024 um 11 Uhr treffen sich einige Vertreter*innen des Bündnisses, um gemeldete Aufkleber zu entfernen und Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu unterstützen.

    Entweder schließt Ihr Euch direkt an und/oder zieht auf eigene Faust los und filmt Eure Aktion.

    Wichtig: Bitte tragt Handschuhe, am Besten Arbeitshandschuhe, und benutzt zum Ablösen der Aufkleber einen Spachtel oder ähnliches, da in anderen Städten auch mal Rasierklingen unter den Stickern angebracht waren. Zieht nicht allein los und achtet aufeinander.

    Für die gemeinsame Aktion:

    13.07.2024 um 11 Uhr
    Treffpunkt Auf der Insel/ Körnerstraße, Herne.

    Des Weiteren könnt Ihr uns gerne weitere Sichtungen melden. Danke für Eure Unterstützung!

    #hernebleibtbunt
    #buntstattbraun
    #fcknzs
    #gemeinsamgegenrechts
    #keinenmillimeternachrechts
    #haltedeineumweltsauber
    #stadtherne
    #keinenraumfürnazischmierereien

  • Pins des Herner Versprechens

    Pins an Stadtverordnete der demokratischen Parteien übergeben!

    Bündnis Herne verteilt Pins an Stadtverordnete der demokratischen Parteien

     

    Am 20.02.2024 lud das Bündnis Herne zu einer großen Kundgebung auf den Friedrich-Ebert-Platz.

    Kernthema war das „Herner Versprechen“, eine Selbstverpflichtung, jegliche Kooperation mit rechtsextremistischen Akteur:innen wie z. B. der AfD auszuschließen.

    Im Rahmen dieser Kundgebung standen alle im Rat der Stadt Herne vertretenen demokratischen Parteien gemeinsam auf der Bühne und unterschrieben das „Herner Versprechen“.

    Unmittelbar vor der Ratssitzung am 23.04.2024 verteilten Vertreter:innen des Bündnis Herne an die Ratsmitglieder der demokratischen Parteien kleine Pins, um sie an das Versprechen zu erinnern.

    Markus Vordenbäumen, Vorsitzender des Bündnis Herne, freute sich über den regen Zulauf am kleinen Infostand vor dem Rathaus: „Es ist ein positives Signal, dass sich alle demokratischen Parteien gemeinsam dem ‚Herner Versprechen‘ angeschlossen haben.“ Cordula Vordenbäumen, ebenfalls im Vorstand des Bündnis Herne, ergänzte: „Es braucht den Zusammenhalt aller Kräfte über die ganze Bandbreite des demokratischen Spektrums, um die AfD nicht nur zu schrumpfen, sondern zu übertrumpfen – nicht mit einer einmaligen Aktion, sondern auf lange Sicht.“

    Unter
    http://herner-versprechen.de/ kann übrigens jede und jeder auch ganz persönlich das „Herner Versprechen“ unterschreiben. 

     

    #buendnisherne
    #hernerversprechen
    #herneistbunt
    #hernezeigtgesicht
    #herne
    #zusammengegenrechts

     
  • Bündnis Herne Logo zum Beitrag "Antimuslimischer Rassismus"

    Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus

    Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus wurde aus einem traurigen und dramatischen Anlass ins Leben gerufen: Am 01.Juli 2009 wurden Marwa El-Sherbini und ihr ungeborenes Kind im Landgericht Dresden von einem Rechtsextremisten aus Hass gegen Muslime ermordet. Der Ehemann, der seine Frau schützen wollte, wurde von der Polizei als Aggressor wahrgenommen und ebenfalls lebensbedrohlich angeschossen. Auch wenn es sich hierbei um einen extremen Vorfall handelt, leiden muslimisch gelesene Menschen noch heute unter der stereotypisierenden medialen Berichterstattung und rassistisch geprägten politischen Debatten. Und nicht selten führen Worte zu Taten.

    Beim Rassismus geht es um die Ausgrenzung und Abwertung bestimmter Minderheiten. Antimuslimischer Rassismus richtet sich gegen Muslim:innen und Menschen, die als solche von außen gelesen werden.

    Sie werden zu einer scheinbar homogenen Gruppe gemacht, die dann als „anders“ dargestellt und z. B. als „gewaltaffin“, „rückständig“, „frauenverachtend“, „unveränderlich“ und „integrationsunfähig“ abgewertet wird. Beim antimuslimischen Rassismus wird auf die Selbstwahrnehmung der betroffenen Personen und Gruppen keine Rücksicht genommen.

    Die Entwicklung in der Gesellschaft und in politischen Debatten zeigt die Tendenz, dass seit dem Jahr 2000 Muslim sein oder muslimisch gelesen zu werden bei rassistisch motivierten Taten im Vordergrund steht.

    Wir als Bündnis Herne rufen alle Demokrat:innen dazu auf, nicht nur über Rassismus zu reden, sondern auch antirassistisch zu handeln. Denn Rassismus, egal welcher Art, schadet nicht nur den betroffenen Minderheiten, sondern vor allem auch unserem friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft. Daher bitten wir alle Herner:innen darum, bei Anfeindungen und Gewalt gegen Menschen nicht wegzuschauen! Wenn z. B. Menschen aufgrund ihrer Herkunft beleidigt werden oder Frauen wegen ihres Kopftuches diskriminiert werden, dann braucht es Mutige, die eingreifen und den Rassist:innen widersprechen – und zwar nicht nur jeweils am 01. Juli!

    Unsere Stadt Herne hat eine große muslimische Community, die genauso vielfältig ist wie unsere Stadt selbst. Darin liegt ein großes Potential, unsere Gesellschaft zu bereichern. Dies kann allerdings nur gelingen, wenn wir Vorurteile überwinden und uns gegenseitig stets mit Respekt begegnen!

  • Einladungstext "Das Licht der Welt für die Frauen der Welt"

    „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“

    „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“

    Heute beginnt eine landesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen. Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November (Donnerstag) sind auch in Herne Veranstaltungen geplant.

    Die Evangelische Kreuz-Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrei St. Dionysius laden um 17.30 Uhr zu einem Friedensgebet auf dem Europaplatz vor der Kreuzkirche ein. Unter dem Motto „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“ wird für Frieden gebetet und mit einem anschließendem „Lichtergang“ soll die Solidarität mit allen Opfern von Menschenrechtsverletzungen zum Ausdruck gebracht werden.

    Das Bündnis Herne ist dabei!

    Fühlt euch herzlich zur Teilnahme eingeladen!

  • Logo des Förderkreises Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Unterschriftenaktion Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Der Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V. setzt sich seit 2019 dafür ein, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Polizeigefängnis einen Lern- und Erinnerungsort einzurichten, einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des NS-Regimes.

    Dieses wichtige Projekt ist jetzt aber in hohem Maße gefährdet, denn der Gebäudeeigentümer, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat dieses Gebäude, aus dem die Polizei im kommenden Jahr ausziehen wird, aktuell zum Verkauf ausgeschrieben – ohne Hinweis auf die Initiative für den Lern- und Erinnerungsort Polizeigefängnis.

    Um das Vorhaben mit mehr Nachdruck vertreten zu können, hat der Verein nun eine Unterschrifteninitiative gestartet. Mehr Informationen und die Unterschriftenliste zum Download findet ihr hier:

    http://erinnerungsort-herne.de/blog/

  • SharePic Rettungskette für Menschenrechte

    Rettungskette für Menschenrechte

     #HandinHand

    Samstag, 18.09.2021, von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr.

    Eine Menschenkette von der Nordsee bis zum Mittelmeer!

    Diese „Rettungskette“ steht für die Forderung nach einem humanen und gastfreundlichen Umgang mit Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

    Wir vom Bündnis Herne begrüßen dieses wichtige und starke Signal.

    Insofern ist eine Beteiligung an dieser großartigen Aktion für uns selbstverständlich!

    Gerade, nachdem vor einigen Wochen die im Herner Stadtrat vertretenen demokratischen Fraktionen gemeinsam (!) beschlossen haben, Herne zum „Sicheren Hafen“ zu erklären.

    Die Kette führt auch quer durch das Ruhrgebiet – uns am nächsten ist der Abschnitt „Bochum“, für den die dortigen „Omas gegen rechts“ die Organisation übernommen haben.

    Das Bündnis Herne positioniert sich an der geplanten Route auf dem „Platz des Europäischen Versprechens“ (Christuskirche), Kommt gerne entweder dorthin oder zum offiziellen Startpunkt „Bongardstraße/Große-Beckstraße“.

    Anm.: Dies ist eine eigenständige Veranstaltung der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West. Das Bündnis Herne unterstützt jedoch gerne diese Aktion und wird ebenfalls an dieser teilnehmen.

  • Logo des CSD Herne 2021

    Das Bündnis Herne beteiligt sich an den 2. digitalen CSD in Herne!

    Unser Grußwort:

    Es bewegt sich was in Herne!

    Herne hat seit letztem Jahr einen eigenen Christopher Street Day – leider kann er auch dieses Jahr wieder nur virtuell stattfinden.

    Nichtsdestotrotz macht der CSD auch auf diesem Weg wieder die Vielfalt in unserer Stadt sichtbar!

    Vielen Dank für euer Engagement – und vielen Dank, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei sein dürfen!

    Vielfalt in Begehren und in der geschlechtlichen Identität waren in unserer Stadt lange Zeit wenig sichtbar. „Pride“ lässt sich eben leichter leben, wenn sie von anderen bunten Menschen in pulsierenden Szenevierteln vorgelebt wird. Sicher, Herne ist eine große Stadt und das Zuhause für Menschen aus allen Teilen der Welt und für Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentwürfen.


    Doch Herne pulsiert oft eher leise. Oft scheint es sogar so, als müsste Herne überhaupt erst wieder zu sich und einem neuen großstädtischen Bewusstsein kommen. Die Gründung des queeren Jugendforums und die Ankündigung eines CSD in unserer Stadt sind deshalb wichtige Schritte auf dem Weg dorthin gewesen!

    In immer mehr Städten gelingt es dem Christopher Street Day, zumindest temporär einen sicheren öffentlichen Raum zu schaffen, in dem alle queeren Menschen ohne Angst verschieden sein können.

    Wir finden es essenziell, alternative Lebensentwürfe außerhalb der „klassischen“ Kleinfamilie aus Mutter, Vater und 1,5 Kindern sichtbar zu machen, um zu einem selbstverständlichen Miteinander zu gelangen. Einem Miteinander, das alle Menschen einschließt, ganz egal, wen sie lieben, und ganz egal, ob sie sich als Frau, als Mann oder als nicht-binär identifizieren.

    Dieses Miteinander ist keine Selbstverständlichkeit, sondern musste hart erkämpft werden:

    Der Christopher Street Day steht in der kämpferischen Tradition der Schwulen-, Lesben- und Transbewegung. Ein breit getragenes Gefühl von politischer Selbstwirksamkeit und von Zusammenhalt nahm seinen Ausgang 1969 in New York, als sich zum ersten Mal Besucher*innen einer Szenebar gegen willkürliche polizeiliche Maßnahmen wehrten.

    Solche Szenen sind für uns heute kaum noch vorstellbar, aber am Ziel sind wir noch lange nicht: In weiten Teilen der Welt stehen homosexuelle Handlungen noch heute unter Strafe, und auch hierzulande halten sich einige reformbedürftige Gesetze, gesellschaftliche Vorurteile und Diskriminierungen in unterschiedlichen Formen. 

    Wir möchten mit unserer Teilnahme unsere Solidarität gegenüber all jenen erklären, die auch heute noch schmerzlich von feindseligen Äußerungen betroffen sind. Solidarität mit all jenen, die sich aus Angst vor Stigmatisierung verborgen halten. Solidarität mit all jenen, die zweifeln. Und Solidarität mit all jenen, die in der Vergangenheit nach vorne getreten sind und heute nach vorne treten und ihre Plätze in einer oftmals noch viel zu engen Gesellschaft einfordern.

    Schätzungsweise 10.000 queere Herner*innen leben in unserer Mitte.

    Euch sagen wir: Niemand soll euch dafür anfeinden, wen ihr liebt und welcher geschlechtlichen Identität ihr euch zugehörig fühlt. 

    In eurem Kampf gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte steht das Bündnis Herne an eurer Seite!

    Das Bündnis Herne wünscht von Herzen einen lauten, schrillen und bunten
    Online-CSD 2021. Wir freuen uns, im nächsten Jahr endlich mit euch gemeinsam auf die Straße zu gehen!

  • SharePic zum Livestream "Glänzende Aktionstage zum Tag der Befreiung"

    Rückblick: Glänzendes Programm im Livestream zum „Tag der Befreiung“

    Liebe Bündnisfreund:innen,

    gemeinsam mit dem LWL-Museum für Archäologie Herne haben wir ein über dreistündige Livesendung ins Internet gebracht.

    Das war spannend, denn niemand von uns hatte damit bislang Erfahrung.

    Nach den Wochen der Vorbereitung und Umsetzung können wir festhalten:

    Die Arbeit hat sich gelohnt!

    Wie versprochen ist die Aufzeichnung des Livestreams auch zukünftig verfügbar, sowohl hier bei Facebook als auch bei Youtube.

    Einige Beiträge konnten wir am Samstag leider nur in gekürzter Form verwenden, die Langfassung findet ihr demnächst ebenfalls hier.

    Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken, die uns auf unterschiedliche Weise unterstützt und zum Gelingen unseres glänzenden Aktionstages beigetragen haben:

    Für die finanzielle Förderung bei „Demokratie leben!“

    Für Beiträge, die wir in unserem Livestream verwenden durften bzw. die eigens hierfür produziert wurden bei der DGB-Geschichtswerkstatt, dem Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V., dem Mondkanal, Ralf Piorr, dem Eine Welt Zentrum, dem Literaturhaus Herne Ruhr e.V., dem CVJM Posaunenchor Herne.

    Bei unseren Studiogästen: Dr. Manuel Zeiler, Ralf Piorr und Martin Domke (Leiter Eine Welt Zentrum)

    Und nicht zuletzt bei Edy Edwards für die großartige musikalische Unterstützung und Jessica für die Fotos während der Aufzeichnung.

    Ein ganz großer Dank geht zudem nach Dortmund an Headframe Pictures für die professionelle Betreuung rund um die Produktion!

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