Kategorie: Aktuelles

  • SharePic BH KAZ Open Air Ankündigung

    18. KAZ Open Air: Ein Tag unter Freunden im Skatepark Hibernia

    Am Samstag, 29. August, geht das KAZ Open Air in die 18. Runde. Von 11 bis 23 Uhr erwartet die Besucher:innen im Skatepark Hibernia ein Tag mit Live-Musik, Skateboarding sowie verschiedenen Info- und weiteren Ständen. Der Eintritt ist frei.

    Für uns ist das KAZ Open Air ein besonderer Termin: Das Kulturell-Alternative Zentrum Herne ist Gründungsmitglied des Bündnis Herne und hat seit 2019 viele unserer Veranstaltungen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht. Wir freuen uns deshalb auf einen Tag unter Freunden – und darauf, nach unserer kurzfristigen Absage im vergangenen Jahr wieder mit einem eigenen Infostand dabei zu sein.

    Sieben Bands und ein Skate-Contest

    Sieben Bands stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Mit dabei sind Waving the Guns, Dosenstolz, Pisscharge, Angry Youth Elite, Ratbite, Silk und Shok Güzel.

    Waving the Guns aus Rostock stehen für politischen Rap mit antifaschistischer Haltung. Mit Dosenstolz aus Dresden gehört außerdem eine antifaschistische Punkband zum Line-up, die nach einem Auftritt bei einem CSD in Brandenburg bundesweite Aufmerksamkeit erhielt.

    Bereits ab 11 Uhr findet der Skate-Contest von Plan B statt. Das KAZ organisiert das Open Air vollständig ehrenamtlich. Ziel des Vereins ist es, einen Ort zu schaffen, an dem alle unabhängig vom Geldbeutel zwei Tage mit Musik, Skateboarding und anderen Menschen verbringen können.

    Schon am Freitag, 28. August, beginnt das Wochenende mit einer Warm-up-Show auf der Miniramp des Skateparks. Los geht es dort um 19 Uhr.

    Gemeinsam am Infostand

    An unserem Infostand bekommen wir diesmal Verstärkung: Die neu gegründeten „Eltern gegen Rechts“ Herne werden gemeinsam mit uns vor Ort sein.

    Wir freuen uns auf das 18. KAZ Open Air, viele Begegnungen und Gespräche – und vor allem auf einen Tag unter Freunden.

    KAZ Open Air 2026 auf Instagram
    Termin im Kalender des Bündnis Herne
    Eltern gegen Rechts – Herne auf Instagram

  • SharePic Demokratie auf der Straße 22.08.2026 - Rückblick

    Demokratie auf der Straße: Bündnis Herne im Gespräch mit Passant:innen

    Am Samstag, den 22.08.2026, war das Bündnis Herne von 10:30 bis 12:30 Uhr mit der Aktion „Demokratie auf der Straße“ in der Herner Innenstadt unterwegs. Drei Mitglieder des Bündnis Herne suchten dabei gezielt das Gespräch mit Passant:innen.

    Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Wahrnehmung der Passant:innen der aktuellen politischen Lage, welche persönliche Situation sie beschreiben und wie sie diese bewerten. Auch das Bündnis Herne selbst und das Herner Versprechen kamen zur Sprache – die Reaktionen darauf waren überwiegend positiv.

    Es gab auch schwierige Gespräche, in denen keine Übereinkunft erzielt werden konnte. Dennoch nahmen sich die Passant:innen Zeit für den Austausch, und wir konnten Denkanstöße geben.

    Wer mehr über das Herner Versprechen erfahren möchte, findet Informationen unter Das Herner Versprechen. „Demokratie auf der Straße“ findet monatlich statt. Die nächsten und alle weiteren Termine des Bündnis Herne stehen im Kalender.

    Drei Mitglieder des Bündnis Herne bei Demokratie auf der Straße
  • SharePic 7 Jahre Bündnis Herne

    Sieben Jahre Bündnis Herne

    🎉 7 Jahre Bündnis Herne!

    Am 20. August 2019 wurde das Bündnis Herne zum ersten Mal öffentlich sichtbar. Rund 500 Menschen kamen auf dem Robert-Brauner-Platz zusammen, um sich einem rechtsextremen „Spaziergang“ entgegenzustellen und gemeinsam für Demokratie und ein vielfältiges Herne einzustehen.

    Das war vor sieben Jahren. Seitdem ist viel passiert.

    Wir haben Kundgebungen und Mahnwachen organisiert, diskutiert, Workshops und Veranstaltungen auf die Beine gestellt und immer wieder Stellung bezogen, wenn demokratische Werte angegriffen wurden. Mit dem Herner Versprechen ist ein weiteres starkes Zeichen für demokratische Zusammenarbeit in unserer Stadt hinzugekommen.

    Aus einer Initiative wurde 2023 ein Verein. Geblieben ist, was uns seit 2019 ausmacht: Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen bringen sich ein und übernehmen gemeinsam Verantwortung für unsere Demokratie.

    Und wir waren dabei nie allein. Viele Menschen, Vereine, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Initiativen und demokratische Parteien haben uns in den vergangenen sieben Jahren unterstützt, begleitet und mit uns gemeinsam Haltung gezeigt.

    Dafür sagen wir Danke! ❤️

    Sieben Jahre nach unserer ersten Kundgebung wissen wir genauso wie damals: Demokratie funktioniert nicht von allein. Sie braucht Menschen, die sich einmischen, miteinander reden und widersprechen, wenn andere unsere offene Gesellschaft infrage stellen.

    Wir machen weiter.

    Für Demokratie. Vielfalt. Zusammenhalt.
    Mitmachen. Mitreden. Miteinander.

  • SharePic Mahnwache CSD Berlin Redebeitrag

    Unser Redebeitrag auf der Mahnwache

    Vor knapp drei Wochen hat auch das Bündnis Herne am CSD teilgenommen. Wir hatten einen Infostand auf dem Europaplatz. Eine Freundin ist mit unserer Fahne in der Parade mitgelaufen. Es war ein fröhlicher Tag – und es war uns ein Fest, Teil davon zu sein.

    Heute stehe ich hier mit gemischten Gefühlen, wie ihr alle wahrscheinlich.

    Aber ich bin auch dankbar, Teil dieser Mahnwache zu sein.

    Der Attentäter von Berlin hat eine Frau ermordet und viele Menschen verletzt.
    Ihnen und ihren Angehörigen gilt heute unser Gedenken.

    Sein Anschlag auf den CSD war in erster Linie gegen die queere Community gerichtet.

    Gleichzeitig zielte der Attentäter auf uns alle, die wir für ein Zusammenleben in Vielfalt eintreten und für das Recht, sich zu zeigen und sichtbar zu sein.

    Quer durch alle Religionen und Ideologien gibt es Menschen, die Vielfalt ablehnen, weil sie sich Eindeutigkeit wünschen.

    Das habe ich gestern gelesen.

    Der Satz klingt für mich einleuchtend. Er lässt mich aber doch etwas ratlos mit der Frage zurück, wie wir unsere Vielfalt gegen diese Menschen verteidigen sollen.

    Schließlich heißt Vielfalt ja auch für diese Menschen, sichtbar sein zu dürfen.

    Aber eins weiß ich sicher:

    Es reicht längst nicht mehr aus, solidarische und empörte Sharepics zu teilen.

    Es ist heute wichtiger denn je, Gesicht zu zeigen:
    Bei Kundgebungen, in Gesprächen am Infostand und vor allem im Alltag.

    Wir sind viele.

    Wir können den Kampf für eine vielfältige Gesellschaft aber nur gewinnen, wenn wir zusammenhalten.

    Unsere Feinde in diesem Kampf sind Empathielosigkeit, Resignation und Gleichgültigkeit.

    Unsere „Waffen“ für diesen Kampf sind Empathie, Ausdauer und vor allem SOLIDARITÄT!

    Cordula Vordenbäumen

  • SharePic Mahnwache CSD Berlin

    Mahnwache in Herne nach Angriff auf den CSD Berlin

    Als Reaktion auf den Angriff auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ruft Queer in Herne e. V. zusammen mit mehreren Herner Organisationen zu einer Mahnwache auf.

    Die Mahnwache findet Mittwoch am 29.07.2026 um 18:30 Uhr auf dem Robert-Brauner-Platz in der Herner Innenstadt statt.
    Gemeinsam wollen die Teilnehmenden ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Einschüchterung sowie für Demokratie, Vielfalt und den Schutz queerer Menschen setzen.

    Alle Bürger:innen sind eingeladen, sich der Mahnwache anzuschließen und ihre Solidarität zu zeigen.
    Die Veranstaltung ist friedlich und soll Raum für gemeinsames Gedenken, Zusammenhalt und ein klares Bekenntnis gegen Queerfeindlichkeit und Rechtsextremismus schaffen.

    Bringt gerne selbst gestaltete Plakate mit (Fahnen, v. a. Parteifahnen in diesem Fall nicht)!

    Teilnehmende Organisationen:

    @queerinherne 
    @herner.antifa.treff 
    @schirmegegenrechts
    @buendnisherne

    Queer in Herne e. V.
    Info@queerinherne.de

    https://www.instagram.com/p/DbTDkk9N_XV


    🗓️ Mittwoch, 29. Juli 2026, 18:30 Uhr

    📍 Ort: Robert-Brauner-Platz, Herne Stadtmitte

  • SharePic CSD HERNE 2026 Rückblick

    Rückblick CSD Herne 2026

    Das Bündnis Herne beim CSD am 11.07.2026

    Wie in den vergangenen Jahren war das Bündnis Herne auch diesmal wieder mit einem Infostand vertreten. Für uns ist es selbstverständlich, durch unsere aktive Beteiligung am CSD Herne die Sichtbarkeit queeren Lebens in unserer Stadt zu unterstützen und Haltung zu zeigen.

    Besonders gefreut hat uns die Verstärkung durch Hubert und Heike von „Demokratie-Werkstadt-RE e.V.“ aus Recklinghausen.

    An unserem Stand war viel los. Besonderen Anklang fanden unsere Trillerpfeifen in Regenbogenfarben, Seifenblasen und die große Auswahl an Stickern. Als besondere Attraktion hatten wir diesmal die „Mauer der Vielfalt“ mitgebracht: Alle Teilnehmenden konnten mit einer Farbe ihrer Wahl jeweils einen Stein der Mauer besprühen. Damit wollen wir zeigen: Auf unserer Seite der Brandmauer ist die Welt vielfältig und bunt!

    Auch an unserer Arbeit herrschte reges Interesse, vor allem am „Herner Versprechen“. In einigen Fällen konnten wir direkt die Erfahrungen aus unserem Workshop am 05.07.2026 anwenden („Populistischer Sprache radikal höflich entgegentreten“). Nur ein Besucher musste höflich aufgefordert werden, sich von unserem Stand zu entfernen.

    Trotz der Hitze war es wieder einmal ein toller Tag! Vielen Dank an das CSD-Team für die Organisation!

    Auch bei dieser Veranstaltung wurde wieder deutlich, dass Demokratie ein Mitmach-Projekt ist. Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander sprechen, sich austauschen, etwas organisieren – im Kleinen wie im Großen.

    Ihr denkt darüber nach, euch beim Bündnis Herne für Demokratieförderung zu engagieren? In unserem Veranstaltungskalender findet ihr alle anstehenden Termine. Kommt einfach dazu, lernt Aktive kennen und schaut, in welcher Form ihr euch bei uns einbringen könnt.

    Im Verein „queer in Herne e. V.“ kann man übrigens auch mitmachen.

    Die Mauer wird von Jung und Alt gestaltet.
    Die Mauer wird von Jung und Alt gestaltet.
  • SharePic mit den Features der neuen Webseite

    Unsere neue Website ist online!

    Unsere neue Website ist online!

    Ab sofort findest Du auf buendnis-herne.de eine vollständig überarbeitete Website mit neuen Mitmachmöglichkeiten, einem durchsuchbaren Beitragsarchiv, einer umfangreichen Pressesammlung und vielen weiteren Verbesserungen.

    Wir haben unsere Internetseite nicht nur neu gestaltet, sondern vollständig neu aufgebaut. Sie soll informieren, zum Mitmachen einladen und gleichzeitig die Geschichte unseres Bündnisses dokumentieren.

    Sie ist nicht nur die Internetseite unseres Vereins, sondern zugleich ein digitales Archiv des demokratischen Engagements in Herne seit 2019.

    Das erwartet Dich unter anderem:

    🫶 Haltung zeigen
    Unterstütze unsere Ziele mit einer öffentlichen Unterstützungserklärung und setze gemeinsam mit vielen anderen ein sichtbares Zeichen für Demokratie und Menschenwürde.

    🤝 Einfach mitmachen
    Ob Mitglied werden, als Institution beitreten oder Kontakt aufnehmen – alle Möglichkeiten, sich einzubringen, sind jetzt übersichtlich erreichbar.

    🔎 Umfangreiches Archiv
    Zurzeit findest Du bereits 126 veröffentlichte Beiträge auf unserer Website. Dank der Suchfunktion, einer übersichtlichen Struktur und mit Schlagwörtern lassen sich Informationen schnell wiederfinden.

    📰 190 Presseberichte seit 2019
    Ergänzend haben wir eine Pressesammlung aufgebaut. Sie dokumentiert die Berichterstattung über das Bündnis Herne sowie wichtige Entwicklungen rund um Demokratie, Rechtsextremismus und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Herne. Die Originalartikel bleiben dabei selbstverständlich auf den jeweiligen Medienseiten.

    Barriereärmer gestaltet
    Alle Bilder verfügen über aussagekräftige Alternativtexte versehen. Das verbessert sowohl die Zugänglichkeit als auch die Auffindbarkeit der Inhalte.

    📱 Optimiert für alle Geräte
    Ob Smartphone, Tablet oder Computer – die Website passt sich automatisch an und bietet eine übersichtliche Darstellung.

    Die neue Website ist die Grundlage für die weitere Entwicklung des Bündnis Herne. Neue Inhalte und Funktionen werden auch künftig ergänzt.

    👉 Schau vorbei und entdecke die neue Website:
    🌐 buendnis-herne.de

    Wir freuen uns auf Deinen Besuch und auf Dein Feedback.

  • Die noAfD wollte Empörung. Herne entschied sich für Dialog

    Herne entschied sich für Dialog

    Stell dir vor, ihr habt auf der Arbeit eine Abteilungssitzung. Es geht um ein neues Zeiterfassungssystem. Eine Person beginnt plötzlich, über die gestiegenen Preise am Kaffeeautomaten zu sprechen. Sicher auch wichtig – aber nicht das Thema. Die Sitzungsleitung fordert dazu auf, zur Sache zu sprechen. Niemand käme deshalb ernsthaft auf die Idee, von „Zensur“ zu reden.

    Genauso inszenierte sich aber die AfD um ihren Fraktionsvorsitzenden Guido Grützmacher in der Ratssitzung am 19.05.2026.
    Dort ging es um den gemeinsamen Antrag von Grünen und Linken, einen Beirat zur geplanten Zentralen Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete (ZUE) einzurichten. In diesem Gremium sollen Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbände, der AK Flüchtlinge, die Bezirksregierung und selbstverständlich auch Anwohner:innen gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen.

    Mit kleinen Änderungen stimmten alle Fraktionen dem Antrag zu – lediglich die AfD stimmte geschlossen dagegen.
    Dabei hatte sich die AfD in den vergangenen Wochen immer wieder als „Anwalt der Anwohner:innen“ präsentiert. Umso deutlicher zeigt ihre Ablehnung des Dialogforums: Es geht ihr nicht um sachlichen Austausch oder Lösungen, sondern vor allem um Stimmungsmache, in diesem Fall gegen Schutzsuchende.

    Auch Guido Grützmachers Redebeitrag machte das deutlich. Statt über das geplante Dialogforum zu sprechen, dozierte er über „Ausländerkriminalität“. Trotz mehrfacher Ermahnungen durch den Oberbürgermeister blieb er bei diesem Thema und stilisierte sich anschließend als Opfer angeblicher „Zensur“.
    Tatsächlich hatte seine Rede mit dem eigentlichen Antrag schlicht nichts zu tun. Sein Rederecht hat er nur genutzt, um gegen zukünftige Bewohner:innen der Unterkunft zu hetzen. Die unwürdige Inszenierung seiner Opferrolle ist ihm dabei nicht einmal besonders gut gelungen.
    Die AfD hat damit erneut gezeigt, dass konstruktive Lösungen mit ihr nicht zu realisieren sind und sie kein ehrliches Interesse an den Sorgen und Nöten der Anwohner:innen hat – und ebenso wenig an demokratischen Prozessen.

    Das Bündnis Herne begrüßt ausdrücklich den Vorstoß von Grünen und Linken zu einem sachlichen und konsensbasierten Gremium sowie die große Geschlossenheit der demokratischen Fraktionen gegen die unwürdige Hetzerei der AfD: Allesamt grenzten sie sich klar gegen die unwürdige Hetzerei der AfD ab.

    Das entspricht im besten Sinne dem Geist des „Herner Versprechens“!

    Das „Herner Versprechen“ kann übrigens hier unterschrieben werden: 
    https://herner-versprechen.de/

    Die Diskussion über den Antrag kann man sich noch bis zur nächsten Ratssitzung hier anschauen:
    https://www.herne.de/Rathaus/Politik/Rats-TV/
     (ab 2:36:45)

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