Kategorie: Veranstaltungen

  • SharePic Kanalfest 2026 Rückblick

    20. Kanalfest: Mehr als 170 Kinder und Jugendliche spielen Demokratie

    Mehr als 170 Kinder und Jugendliche bei unseren Demokratiespielen, eine „Mauer der Vielfalt“, die schließlich auf beiden Seiten bunt wurde, und viele Gespräche an unserem Infostand: Beim 20. Kanalfest am Samstag, 12. September 2026, war an unserem Stand im Kulturpark an der Künstlerzeche Herne einiges los.

    Angenehme Temperaturen boten gute Bedingungen, um sich Zeit für die vielen Stände zu nehmen. Insgesamt beteiligten sich 42 Vereine und Verbände an der Jubiläumsausgabe des Kanalfests. Von 13 bis 18 Uhr gab es Informationsstände, kreative und spielerische Mitmachaktionen, Sport, Musik und kulinarische Angebote.

    Klara, Maxi und Hugo stellen sich zur Wahl

    Besonders gut angenommen wurden unsere Demokratiespiele. Mehr als 170 Kinder und Jugendliche haben wir im Laufe des Tages gezählt. Dabei zeigten die Teilnehmer:innen viel Wissen über unsere Demokratie und ein sicheres Gespür für Begriffe wie „Meinungsfreiheit“ und „faire Entscheidung“.

    Natürlich wurde auch gewählt: Bei der Wahl zum/zur Klassensprecher:in der Tiere traten Katze Klara, Maus Maxi und Hund Hugo gegeneinander an. Klara ging als „mutig und eigenwillig“ ins Rennen, Maxi als „clever und vorsichtig“ und Hugo als „treu und laut“.

    Das Ergebnis blieb lange offen. Hund Hugo übernahm mit dem Zuspruch der Kinder und Jugendlichen immer wieder die Führung. Am Ende setzte sich Katze Klara knapp vor Maus Maxi durch.

    Und weil bei unseren Spielen alle gewinnen, die sich an Demokratie beteiligen, haben wir die Kinder und Jugendlichen anschließend zu „Bündnis Herne – Demokratie Rabauken“ erklärt. Als Dank fürs Mitmachen bekam jede:r einen entsprechenden Schlüsselanhänger.

    Eine „Mauer der Vielfalt“ mit zwei bunten Seiten

    Auch an unserer „Mauer der Vielfalt“ wurde mit viel Hingabe gearbeitet. Kinder konnten die Mauer mit den bereitgestellten Farben gemeinsam gestalten.

    Doch eine Seite reichte ihnen offenbar nicht: Schon lange vor dem Ende des Kanalfests begannen die Kinder, auch die Rückseite bunt zu besprühen. So bekam die „Mauer der Vielfalt“ bei dieser Ausgabe des Kanalfests gleich zwei gestaltete Seiten.

    Viele Gespräche und Unterschriften für das Herner Versprechen

    Während die Kinder spielten und die Mauer gestalteten, kamen wir mit Eltern und weiteren Besucher:innen ins Gespräch. Dabei erhielten wir viel Zuspruch für unsere Arbeit zum Erhalt der Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Auch für unseren überparteilichen Anspruch bekamen wir viel Wertschätzung.

    Besonders gefreut hat uns, dass bereits während der Veranstaltung viele Menschen das Herner Versprechen online unterschrieben haben.

    Wer das Herner Versprechen ebenfalls unterstützen möchte, kann es online lesen und unterzeichnen:

    Das Herner Versprechen

    So bleiben uns vom 20. Kanalfest vor allem viele Begegnungen und Gespräche in Erinnerung – und mehr als 170 neue „Demokratie Rabauken“, die uns bei unseren Spielen gezeigt haben, wie viel sie bereits über Demokratie wissen.

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  • SharePic Ankündigung 20. Kanalfest

    20. Kanalfest in Bickern/Unser Fritz: Wir sind wieder dabei

    Am Samstag, 12. September 2026, findet das Kanalfest in Bickern/Unser Fritz zum 20. Mal statt. Von 13 bis 18 Uhr präsentieren sich im Kulturpark an der Künstlerzeche Herne zahlreiche Vereine, Verbände, soziale Initiativen und Organisationen. Auch das Bündnis Herne ist wieder mit einem Infostand dabei.

    Seit einigen Jahren gehört das Kanalfest fest zu unserem Kalender. Wir freuen uns deshalb schon auf die 20. Ausgabe und viele Begegnungen und Gespräche an unserem Stand.

    Demokratiespiele, Sticker, Buttons und die „Mauer der Vielfalt“

    Neben Infomaterialien bringen wir wieder verschiedene Giveaways wie Sticker und Buttons mit. Für Kinder und Jugendliche bieten wir Demokratiespiele an.

    Aller Voraussicht nach wird auch unsere „Mauer der Vielfalt“ wieder zum Einsatz kommen, die wir zuletzt beim CSD mithatten. Besucher:innen können die Mauer gemeinsam gestalten. Wir sind schon gespannt auf das bunte Ergebnis beim Kanalfest.

    Das Kanalfest bietet darüber hinaus zahlreiche Informationsstände, Mitmachangebote und Schnupperaktionen von Sportvereinen sowie verschiedene Angebote für Snacks und Getränke.

    Ihr möchtet bei unserem Stand mitmachen?

    Wer uns beim Kanalfest am Infostand unterstützen möchte, kann sich gerne beteiligen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Beteiligung findet Ihr in unserem Termin zum Kanalfest.

    Wir freuen uns auf das 20. Kanalfest und einen abwechslungsreichen Nachmittag im Kulturpark.

  • SharePic BH 18. KAZ Open Air - Rückblick

    18. KAZ Open Air – Rückblick

    Wind, Regen und traumhafter Sonnenschein: Beim 18. KAZ Open Air am 29. August 2026 im Skatepark Hibernia zeigte sich das Wetter ausgesprochen abwechslungsreich. Der Stimmung bei uns und den vielen Besucher:innen tat das keinen Abbruch. Für uns bleibt vor allem ein schöner Tag unter Freund:innen in Erinnerung.

    Nach unserer kurzfristigen Absage im vergangenen Jahr waren wir diesmal wieder mit einem eigenen Infostand dabei. Das Kulturell-Alternative Zentrum Herne ist Gründungsmitglied des Bündnis Herne und hat seit 2019 viele unserer Veranstaltungen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht. Entsprechend haben wir uns darauf gefreut, wieder gemeinsam einen Tag beim KAZ Open Air zu verbringen.

    Viele Gespräche über unsere Arbeit und das Herner Versprechen

    Unser Stand war sehr gut besucht. Wir konnten viele Gespräche mit Menschen aus ganz Deutschland über ihre eigenen Erfahrungen sowie über unsere Arbeit und insbesondere über das Herner Versprechen führen.

    Die Reaktionen darauf reichten von Überraschung darüber, dass ein solcher Schulterschluss zwischen Demokrat:innen aus allen politischen Lagern in dieser Deutlichkeit möglich ist, bis hin zu Anerkennung und Bewunderung für das, was wir damit in Herne erreicht haben.

    Gerade Menschen aus dem Osten Deutschlands äußerten sich sehr wertschätzend über unsere Arbeit. Gleichzeitig erzählten sie von vielen negativen Situationen aus ihrer Heimat und teilten ihre Sorgen über die Entwicklung im Osten Deutschlands mit uns. So entstanden an unserem Stand neben vielen kurzen Begegnungen auch immer wieder persönliche und ausführliche Gespräche.

    Gemeinsam mit den „Eltern gegen Rechts – Herne“

    Mit uns am Stand waren auch die neu gegründeten „Eltern gegen Rechts – Herne“. Sie machten auf ihr Anliegen aufmerksam und boten für Kinder eine Mal- und Postkartenaktion an. Dabei wurden viele Steine bunt angemalt.

    Mehr über die „Eltern gegen Rechts – Herne“ gibt es auf Instagram.

    Musik, Skateboarding und eine bunte Vielfalt

    Zum KAZ Open Air gehörten auch in diesem Jahr Live-Musik, Skateboarding sowie verschiedene Info- und weitere Stände. Sieben Bands standen auf dem Programm: Waving the Guns, Dosenstolz, Pisscharge, Angry Youth Elite, Ratbite, Silk und Shok Güzel. Dazu kam der Skate-Contest von Plan B.

    Das KAZ organisiert das Open Air vollständig ehrenamtlich. Ziel des Vereins ist es, einen Ort zu schaffen, an dem alle unabhängig vom Geldbeutel zwei Tage mit Musik, Skateboarding und anderen Menschen verbringen können.

    Auch für uns war diese Vielfalt an diesem Samstag überall zu erleben: in den Begegnungen, in den Gesprächen und bei den vielen freundlichen und bunten Menschen im Skatepark.

    Mehr zum KAZ Open Air 2026 gibt es auf Instagram.

  • SharePic BH KAZ Open Air Ankündigung

    18. KAZ Open Air: Ein Tag unter Freunden im Skatepark Hibernia

    Am Samstag, 29. August, geht das KAZ Open Air in die 18. Runde. Von 11 bis 23 Uhr erwartet die Besucher:innen im Skatepark Hibernia ein Tag mit Live-Musik, Skateboarding sowie verschiedenen Info- und weiteren Ständen. Der Eintritt ist frei.

    Für uns ist das KAZ Open Air ein besonderer Termin: Das Kulturell-Alternative Zentrum Herne ist Gründungsmitglied des Bündnis Herne und hat seit 2019 viele unserer Veranstaltungen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht. Wir freuen uns deshalb auf einen Tag unter Freunden – und darauf, nach unserer kurzfristigen Absage im vergangenen Jahr wieder mit einem eigenen Infostand dabei zu sein.

    Sieben Bands und ein Skate-Contest

    Sieben Bands stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Mit dabei sind Waving the Guns, Dosenstolz, Pisscharge, Angry Youth Elite, Ratbite, Silk und Shok Güzel.

    Waving the Guns aus Rostock stehen für politischen Rap mit antifaschistischer Haltung. Mit Dosenstolz aus Dresden gehört außerdem eine antifaschistische Punkband zum Line-up, die nach einem Auftritt bei einem CSD in Brandenburg bundesweite Aufmerksamkeit erhielt.

    Bereits ab 11 Uhr findet der Skate-Contest von Plan B statt. Das KAZ organisiert das Open Air vollständig ehrenamtlich. Ziel des Vereins ist es, einen Ort zu schaffen, an dem alle unabhängig vom Geldbeutel zwei Tage mit Musik, Skateboarding und anderen Menschen verbringen können.

    Schon am Freitag, 28. August, beginnt das Wochenende mit einer Warm-up-Show auf der Miniramp des Skateparks. Los geht es dort um 19 Uhr.

    Gemeinsam am Infostand

    An unserem Infostand bekommen wir diesmal Verstärkung: Die neu gegründeten „Eltern gegen Rechts“ Herne werden gemeinsam mit uns vor Ort sein.

    Wir freuen uns auf das 18. KAZ Open Air, viele Begegnungen und Gespräche – und vor allem auf einen Tag unter Freunden.

    KAZ Open Air 2026 auf Instagram
    Termin im Kalender des Bündnis Herne
    Eltern gegen Rechts – Herne auf Instagram

  • SharePic Demokratie auf der Straße 22.08.2026 - Rückblick

    Demokratie auf der Straße: Bündnis Herne im Gespräch mit Passant:innen

    Am Samstag, den 22.08.2026, war das Bündnis Herne von 10:30 bis 12:30 Uhr mit der Aktion „Demokratie auf der Straße“ in der Herner Innenstadt unterwegs. Drei Mitglieder des Bündnis Herne suchten dabei gezielt das Gespräch mit Passant:innen.

    Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Wahrnehmung der Passant:innen der aktuellen politischen Lage, welche persönliche Situation sie beschreiben und wie sie diese bewerten. Auch das Bündnis Herne selbst und das Herner Versprechen kamen zur Sprache – die Reaktionen darauf waren überwiegend positiv.

    Es gab auch schwierige Gespräche, in denen keine Übereinkunft erzielt werden konnte. Dennoch nahmen sich die Passant:innen Zeit für den Austausch, und wir konnten Denkanstöße geben.

    Wer mehr über das Herner Versprechen erfahren möchte, findet Informationen unter Das Herner Versprechen. „Demokratie auf der Straße“ findet monatlich statt. Die nächsten und alle weiteren Termine des Bündnis Herne stehen im Kalender.

    Drei Mitglieder des Bündnis Herne bei Demokratie auf der Straße
  • SharePic zum Vortrag "AfD Verbotsverfahren" mit Thomas Kutschaty

    AfD-Verbotsverfahren

    Muss eine Demokratie eine gesichert rechtsextreme Partei aushalten?

    Die AfD wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz inzwischen als gesichert rechtsextrem eingestuft. Gleichzeitig drängt sie sich in gesellschaftliche Debatten, besetzt politische Ämter und erzielt in deutschlandweit hohe Wahlergebnisse.
    Zivilgesellschaftlich und politisch gibt es viele Ansätze gegen ihre menschenverachtenden Positionen und antidemokratischen Handlungen vorzugehen, die in den öffentlichen Diskursen immer präsenter sind. Für einige öffnete diese Einstufung neue Optionen: Ein AfD-Verbotsverfahren – eine wehrhafte Demokratie müsse Grenzen setzten und sich selbst beschützen. Ist ein Verbotsverfahren ein legitimes rechtsstattliches Mittel? Wie aussichtsreich wäre ein Verfahren oder gießt es nur Wasser auf die Mühlen der Selbstinszenierung der AfD als Opfer?

    📢Als Referenten begrüßen wir Thomas Kutschaty (MdL, Justizminister NRW a.D.). Im Anschluss freuen wir uns auf Ihre Fragen und eine offene Debatte mit dem Publikum.

    📅 Datum: Dienstag, 19.08.2025
    🕕 Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr
    📍 Ort: Bürgersaal Eickel (Eickeler Markt 1, 44651 Herne)
    🎯 Zielgruppe: Mitglieder und Interessierte

    Der Eintritt ist frei.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Weitere Informationen finden Sie unter: https://easyverein.com/public/BHERNE/calendar/286438171

    Ausschluss von der Veranstaltung

    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder ihre ablehnende Haltung zum Bündnis Herne deutlich gemacht haben, sind von dieser Veranstaltung ausgeschlossen.

     

  • Unkenntlich gemachtes Foto des Aufrufs "Pott Autokorso"

    Stellungnahme „Pott Autokorso“ 03.06.2023

    Am Samstag, 03.06.2023, durchquerte ein Autokorso der „Schwurbler“-Szene das Ruhrgebiet und legte auch in Herne einen Zwischenstopp ein. Vertreter:innen des Bündnis Herne machten sich vor Ort ein eigenes Bild.

    Mutmaßlicher Veranstalter des Autokorsos war der ehemalige DJ Michael Schele. Er mitorganisiert seit etwa drei Jahren Autokorsos im ganzen Bundesgebiet (usprünglich gegen die Coronamaßnahmen) und ist auch immer wieder z. B. als Ordner an Demonstrationen der zunehmend von Rechtsradikalen dominierten „Schwurbler“-Szene beteiligt. Eine Distanzierung von den rechtsradikalen Einflüssen ist bei ihm nicht zu erkennen.

    Die Demofahrt dauerte insgesamt ca. zwölf Stunden und richtete sich u.a. gegen „die hohen Energiekosten“, „den Erhalt der Landwirtschaft“ und gegen den „Pandemievertrag“ (siehe Wikipedia:
    Internationaler Vertrag zur Pandemieprävention).

    Der Autokorso scheint von der Herner Bevölkerung weitgehend unbeachtet geblieben zu sein, auch war kein einziger Pkw mit Herner Kennzeichen beteiligt.

    Das Bündnis Herne nimmt den Korso dennoch zum Anlass für eine erneute Warnung vor der dahinterstehenden Szene.

    So ließen schon die Durchsagen während der Korsofahrt die Nähe zur Reichsbürgerszene klar erkennen: Es war von der „Firma Bundesrepublik Deutschland“ die Rede, die mit der „Firma WHO“ einen Vertrag über die Abtretung nationaler Rechte geschlossen habe. Implizit steht hinter der Verschwörungserzählung von der machtgierigen und vermeintlich allmächtigen WHO immer auch die antisemitische Erzählung über die jüdische Weltherrschaft.

    Einige der Durchsagen waren nicht nur falsch, sondern möglicherweise zudem justiziabel, wenn beispielsweise von der „faschistischen Bundesregierung“ die Rede war.

    Wir warnen: Der mutmaßliche Veranstalter des Autokorsos zeigt nicht nur unverhohlen seine Nähe zur Reichsbürgerszene, er ist mit seinem Auto und dem Equipment regelmäßig aktiv an den Demonstrationen der rechtsradikal dominierten „NRW Erwacht“-Demos beteiligt.

    Die Autokorsos wie auch die Demozüge durch die Innenstädte haben zwar mittlerweile erheblich an Zulauf verloren; es ist aber eine zunehmende Radikalisierung bei dem harten Kern der Beteiligten zu erkennen.

    Wir betonen noch einmal, dass wir die Meinungsfreiheit als hohes Gut ansehen; es gilt natürlich, auch andere Meinungen auszuhalten. An der Stelle, wo die Meinungsfreiheit jedoch für antidemokratische Umtriebe missbraucht wird, ist für uns eine rote Linie überschritten. Als Stadtgesellschaft müssen wir die antidemokratische Szene aus „Schwurbler“, Reichsbürgern und Rechtsradikalen daher weiterhin im Auge behalten und uns ihren Aktivitäten gegebenenfalls entgegenstellen.

  • Logo des Förderkreises Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Unterschriftenaktion Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Der Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V. setzt sich seit 2019 dafür ein, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Polizeigefängnis einen Lern- und Erinnerungsort einzurichten, einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des NS-Regimes.

    Dieses wichtige Projekt ist jetzt aber in hohem Maße gefährdet, denn der Gebäudeeigentümer, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat dieses Gebäude, aus dem die Polizei im kommenden Jahr ausziehen wird, aktuell zum Verkauf ausgeschrieben – ohne Hinweis auf die Initiative für den Lern- und Erinnerungsort Polizeigefängnis.

    Um das Vorhaben mit mehr Nachdruck vertreten zu können, hat der Verein nun eine Unterschrifteninitiative gestartet. Mehr Informationen und die Unterschriftenliste zum Download findet ihr hier:

    http://erinnerungsort-herne.de/blog/

  • SharePic zum Workhop "Quo vadis Bündnis Herne?"

    Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne

    Gemeinsam haben wir als Bündnis Herne in den vergangenen gut zwei Jahren eine Menge erreicht: Wir haben die antifaschistischen Kräfte dieser Stadt gebündelt, haben einen guten Teil zur Beendigung der rechtsradikalen Mobilisierung in Herne-Mitte beigetragen, haben Aufklärungsarbeit in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Feldern betrieben und waren immer dann zur Stelle, wenn antidemokratische Kräfte versuchten, sich Gehör zu verschaffen. Darauf sind wir stolz und sagen an dieser Stelle „Danke für eure großartige Unterstützung“!

    Doch wir wären nicht wir, wenn wir uns auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen würden. Wir müssen nun daran arbeiten, unseren Zusammenschluss beisammenzuhalten, ihn mit Leben zu füllen und ihm nachhaltige und tragfähige Strukturen zu geben. Das können und wollen wir aber nicht allein im kleinen Kreis des Orgateams erarbeiten. Wenn wir unserem Anspruch gerecht werden wollen, auch zukünftig als starke Stimme für Demokratie, Meinungsfreiheit und die Offenheit unserer Stadt einzutreten, brauchen wir dazu erneut den Einsatz von euch allen.

    Deshalb heißt es am Samstag, 13.11.2021, von 11 bis 17 Uhr:

    „Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne“

    Schüttelt endgültig die Pandemielethargie ab und gestaltet mit uns gemeinsam die zukünftige Ausrichtung des Bündnis Herne!

    Programm

    Geplant ist folgendes Programm – für die Moderation konnten wir die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) gewinnen:

    1. Begrüßung
    2. Ideensammlung in der Gruppe: Was können wir am besten? Was machen wir am liebsten? Was liegt mir persönlich am Herzen? Wie soll das Bündnis Herne zukünftig thematisch ausgerichtet werden?
    3. Kurzer Input-Vortrag MBR: Was können zivilgesellschaftliche Bündnisse leisten?
    4. Offene Diskussion mit dem Ziel, unser Leitbild zu präzisieren
    5. Pro/Contra Vereinsgründung
    6. Jahresplanung 2022

    Für ausreichend Pausen und Zeit zum individuellen Austausch ist ebenso gesorgt wie für die Verpflegung vor Ort!

    Anmeldung (bis 31.10.2021):

    Bitte meldet euch verbindlich über dieses >Kontaktformular< an.

    In diesem Fall müssen wir auf einer Voranmeldung mit Klarnamen bestehen. Die Kontaktdaten werden nach Abschluss der Veranstaltung selbstverständlich gelöscht. Es stehen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung. Gegebenenfalls können wir daher nicht alle Voranmeldungen berücksichtgen!

    Den Veranstaltungsort teilen wir euch in der finalen Anmeldebestätigung mit.

    Ausschluss von der Veranstaltung

    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, oder ihre ablehnende Haltung zum Bündnis Herne deutlich gemacht haben, sind von unserer Veranstaltung ausgeschlossen.

    Infektionsschutz:

    Wir achten selbstverständlich auf alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen.

    Bitte bringt einen
    2G Nachweis zum Workshop mit.

    Wir freuen uns auf zahlreiche und motivierte Teilnahme!

  • SharePic zur Online-Podiumsdiskussion des Bündnis Herne "Shalom und Salam"

    Shalom und Salam. Auswirkungen des Nahostkonfliktes auf unser Miteinander

    Podium der Online-Diskussion Bündnis Herne "Shalom und Salam"
    Podium der Online-Diskussion Bündnis Herne „Shalom und Salam“

    Am 30.06.2021 hatten wir gemeinsam mit der „Partnerschaft für Demokratie Herne (PfD Herne)“ interessante, tolle Gäste zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Shalom und Salam. Auswirkungen des Nahostkonfliktes auf unser Miteinander“ eingeladen.

    Unsere Gäste waren Anton Tsirin (u.a. Präsident von Makkabi Deutschland Jugend), Tuncay Nazik (Leiter Islamische Gemeinde Herne Röhlinghausen e.V.), Sobitha Balakrishnan (DINX-Institut), Micha Neumann (Antidiskriminierungsberater ADIRA) und Rabeya Müller (Liberal-Islamischer Bund e.V.).

    Moderiert von dem wunderbaren Fadl Speck (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.) brachten sie über 90 Minuten lang ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Perspektiven ein.

    Wer eine „krawallige“ Talkrunde erwartet hatte, war möglicherweise enttäuscht – unsere Gäste haben vorgemacht, dass es möglich ist, sich trotz kontroverser Positionen respektvoll auszutauschen, einander zuzuhören, Gedanken aufzunehmen, weiterzuspinnen.


    Am Beispiel unseres Themas ist einmal mehr deutlich geworden, dass viele Herausforderungen zu vielschichtig sind, um in zwei bis drei Sätzen eine Meinung dazu zu artikulieren. Die individuelle Bewertung komplexer Zusammenhänge hängt zudem immer auch mit den individuellen Erfahrungen zusammen. Das jeweils zu berücksichtigen und zu respektieren, erscheint zielführender als jeweils für sich selbst die „einzige richtige Wahrnehmung“ zu beanspruchen und damit die Erfahrungen von anderen abzuwerten.

    Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten – alle, die den Livestream am Mittwoch verpasst haben, können ihn sich hier nachträglich noch anschauen – es lohnt sich!

    Unser Dank gilt – neben unseren Gästen – Merlin Morzeck und Holtkamp//media Rental für die hervorragende technische Umsetzung des Livestreams! Gerne wieder!

    Hinweis zu den Fotos: Alle im Pluto anwesenden Beteiligten waren entweder schon durchgeimpft oder zumindest tagesaktuell negativ getestet; daher konnten wir auf das Tragen von Masken verzichten.

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