Schlagwort: Bündnis Herne

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (21.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 21.02.2022

    Auch an diesem Montag findet wieder ein als Versammlung angemeldeter „Spaziergang“ durch Herne statt.
    Mittlerweile kann es als gesichert angesehen werden: Hinter den Anmeldungen steckt ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands Bochum der Partei „dieBasis“.

    Im Nachgang zum letzten „Spaziergang“ haben wir Hinweise über die sozialen Medien erhalten, dass auf dem Rückweg über die Bahnhofstraße mehrere Mitglieder der „Bruderschaft Deutschland“ im Umfeld des „Spaziergangs“ beobachtet wurden; sie sollen z.B. die Seitenstraßen „bewacht“ und auch Menschen „angemacht“ haben, die sich dem „Spaziergang“ zu auffällig genähert hätten.

    Wir rufen auch für Montag, 21.02.2022, wieder zu einer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz auf (ab 18:00 Uhr), auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist.

    Die „Schirme gegen Rechts“
    veranstalten unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus“ ebenfalls ab 18:00 Uhr Mahnwachen (Kugelbrunnen und Bahnhof/Höhe „Pizza Arena“).

    Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde lädt übrigens um 18:00 Uhr zu einem „Friedenssingen“ auf dem Europaplatz ein. Mit Glockengeläut und Gesang will die Kirchengemeinde ein Zeichen für ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Stadt gegen Rechtsextremismus, Geschichtsverleugnung, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt setzen.

    Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung! Bringt eure roten Karten mit 😉

     

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

     

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Foto der Plakate der Schirme gegen Rechts auf der Mahnwache

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (19.02.2022)

    Wir gedenken der Opfer von Hanau

    Auch am Samstag, 19.02.2022, findet keine Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen statt. Voraussichtlich stellt die Gruppe ihre diesbezüglichen Aktivitäten sogar ganz ein (die „Montagsgruppe“ geht aber weiter „spazieren“!).

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    Für den kommenden Samstag, 19.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug zum Mahnmal an der Bebelstraße (!)
    • 11:30 Uhr Mahnmal an der Bebelstraße: Gedenkveranstaltung der „Schirme gegen Rechts“ für die Opfer von Hanau vor zwei Jahren (nicht am Shoah-Mahnmal!)

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung:

    Am Montagabend werden wir uns wieder auf dem Robert-Brauner-Platz positionieren, auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist. Die „Schirme gegen Rechts“ werden ebenfalls in der Stadt sein.

    Weitere Infos findet ihr kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache am 14.02.2020)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache)

    Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (Mahnwache)

    Anlass für diese Mahnwache sind die fortgesetzten Versuche von Coronaleugner:innen, in Herne die sogenannten „Montagspaziergänge“ zu etablieren. Unter dem Vorwand der „Maßnahmenkritik“ betreibt diese Gruppierung ihre Propaganda aus Des- und Falschinformationen, wähnt sich im Widerstand gegen eine Diktatur und ergeht sich in entsprechenden Umsturzfantasien.

    Angesichts der bisherigen Erfolglosigkeit (kaum Teilnehmende, keine Außenwirkung) haben sie es am vergangenen Montag erstmals im Rahmen einer angemeldeten Versammlung einschließlich Demozug versucht. Trotz geringer Beteiligung (16 Teilnehmende + 2 Hunde) wurde in den Megafondurchsagen auf die Fortsetzung an den folgenden Montagen hingewiesen.

    Mit unserer erneuten Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz möchten wir zeigen, dass diese antidemokratischen Bestrebungen in Herne nicht mehrheitsfähig sind.

    Um unseren Protest sichtbar zu machen, haben wir etwas vorbereitet.

    Bringt aber gern auch eure roten Karten wieder mit 😉

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Zwei Vertreterinnen des Bündnis Herne im Gesppräch

    Zusammenfassung Mitmachaktion

    Ich finde es ganz wunderbar, dass sich heute wieder so viele Menschen versammeln, um das solidarische Herne zu zeigen.

    Wir alle erleben diese Pandemie anders, befinden uns in verschiedenen Situationen, haben unterschiedliche Ängste – und dennoch ist es für alle hier klar: sich abseits des  demokratischen Miteinanders zu bewegen, wird nicht die Lösung bringen!

    Oft habe ich deswegen von außen Bezeichnungen wie „pro-Corona“ oder „Corona-Jünger“ gehört. Deswegen haben wir die Mitmach-Aktion in den letzten Wochen gestartet. Denn auch wenn uns öfter mal die kritische Stimme in Bezug auf die aktuelle Situation abgesprochen wird: wir sind kritisch, wir haben Zweifel, wir haben Ängste! Und darüber zu sprechen, soll uns auch nochmal in neuer Weise daran erinnern, wieso wir heute und an allen anderen Tagen, seien es Samstage oder Montage, hier stehen. Denn gerade in den Lockdowns ging es oft darum, worum es auch in Zukunft wieder mehr gehen sollte – auch nach der Pandemie.

    Viele von Ihnen und Euch haben gesagt, dass die Familien näher zusammengerückt sind, Nachbarschaften gestärkt wurden und sogar „alte“ Freundschaften wieder belebt werden  konnten. Viele von uns haben auch alte und neue Hobbies für sich entdecken können: Zumba-Kurse über Zoom mit unserer tollen Jessi, Haldentouren, Industriekultur, Fotografie –so haben sich einige neu in das schöne Ruhrgebiet verliebt, wir haben entschleunigt, entspannt, zu uns gefunden, besser gekocht und haben endlich mal ausgerümpelt. Und auch die Haustiere haben sich über die viele Zeit mit Herrchen und Frauchen gefreut. Einige konnten sich sogar beruflich weiterentwickeln und Positives aus Videokonferenzen ziehen, so funktionieren Kurse zur Babymassage wohl online besser als in Präsenz.

    Und dennoch: Was für viele folgte, war Isolation. Ohne Kontakt zu Freund:innen, Kolleg:innen, Komilliton:innen im Studium oder Mitschüler:innen in der Schule sind viele von uns auf sich allein gestellt gewesen. Mit dem vielen Hin und Her der Maßnahmen und Regelungen stieg die Überforderung und Nerven lagen und liegen immer noch blank. Widersprüchliche Maßnahmen strapazieren immer noch unser aller Nerven.

    Doch am allergrößten und auch von Ihnen und euch am häufigsten genannt, ist die Angst vor Covid-19. Die Angst zu erkranken, die Angst, dass Angehörige erkranken oder man sogar  liebe Menschen anstecken könnte sowie die Angst vor Long-Covid. Und auch ohne Corona, ist doch immer die Angst davor präsent, nicht die richtigen Behandlungen oder Operationen zu erhalten im Falle von anderen Erkrankungen. Und ja: von denjenigen, die heute hier sind, gibt es auch Betroffene, deren Freunde an Corona verstorben sind. Ich kann mir nicht ausmalen, wie schwierig es sein muss, sich in dieser Situation die Parolen von Leugner:innen anhören zu müssen.

    Wie ich schon sagte, wir alle erlebten diese Zeit anders und tun dies noch immer. Und  trotzdem gehen wir gemeinsam durch diese Pandemie. Lasst uns daran festhalten und es beibehalten. Auch für die Tage, an denen Corona irgendwann hoffentlich Geschichte sein wird.

  • Jörg Höhfeldt auf der

    Worte für die nach uns Kommenden…

    …nach Motiven des Gedichts von Bertolt Brecht

    An die Nachgeborenen

    Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

    Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
    Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
    Hat die Nachrichten aus dem Robert-Koch-Institut
    Nur noch nicht empfangen.

    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über die Champions League fast ein Totschweigen ist
    Weil es ein Schweigen über die Toten nach dem Spiel Atalanta Bergamo gegen Valencia FC einschließt!

    Der dort ruhig über die Straße geht
    Ist wohl nicht erreichbar für seine Freunde auf der Intensivstation?
    Man sagt mir: lass dich impfen und boostern. Sei froh dass wir Impfstoff haben.

    Aber wie kann ich mich impfen und boostern lassen, wenn
    Ich weiß, dass viele Menschen in vielen Ländern keinen Impfstoff bekommen?
    Und doch lasse ich mich impfen und boostern.

    In die Städte kam ich zur Zeit der Pandemie
    Als der Mangel herrschte. Mangel an Masken, Mangel an Impfstoffen, Mangel an Pflegekräften.
    Unter die Menschen kam ich nicht, sie waren in Quarantäne.

    Das Ziel, das Virus zu besiegen
    Lag in großer Ferne.
    Ihr, die ihr auftauchen werdet nach der letzten Corona Welle
    Auftauchen aus der Flut
    In der viele untergegangen sind
    Gedenkt

    Wenn ihr von unsern Schwächen sprecht
    Auch der finsteren Zeit
    Der ihr entronnen seid.

    Wir wissen ja:
    Auch der Hass gegen die Neonazis
    Verzerrt die Züge.
    Auch der Zorn über Querdenker und Corona Leugner
    Macht die Stimme heiser. Ach, wir
    Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
    Konnten selber nicht immer freundlich sein.

    Ihr aber, wenn es soweit sein wird
    Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
    Gedenkt unsrer
    Mit Nachsicht.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen!

    Erneut fällt die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen krankheitsbedingt aus. Tja nun. Kein Grund für uns, in unseren Bemühungen um eine demokratische und solidarische Gesellschaft in Herne nachzulassen.

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    Auch für den kommenden Samstag, 12.02.2022, lädt das Bündnis Herne daher wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“
      (anschließend zur Kreuzkirche bzw. zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet
      (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung!
      Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch
      geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen, gerade in Zeiten, in denen Verschwöhrungserzähler:innen durch wirre Holocaustrelativierung und Geschichtsverdrehung den neu aufkeimendem altbekannten Antisemitismus befeuern.

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    Vorankündigung:

    Wenn es nach der skurrilen Nummer am
    Montagabend einen weiteren angemeldeten „Spaziergang“ gibt,
    werden wir nicht tatenlos zusehen.

    Weitere Infos findet ihr wahrscheinlich wieder eher kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache 07.02)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache 07.02)

    Anlass für diese Mahnwache sind die fortgesetzten Versuche von Coronaleugner:innen, in Herne die sogenannten „Montagspaziergänge“ zu etablieren. Angesichts der bisherigen Erfolglosigkeit (kaum Teilnehmende, keine Außenwirkung) versuchen sie es diesen Montag im Rahmen einer angemeldeten Versammlung einschließlich Demozug durch die Innenstadt.

    Unter dem Vorwand der „Maßnahmenkritik“ betreibt diese Gruppierung ihre Propaganda aus Des- und Falschinformationen, wähnt sich im Widerstand gegen eine Diktatur und ergeht sich in entsprechenden Umsturzfantasien.

    Mit unserer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz möchten wir zeigen, dass diese antidemokratischen Bestrebungen in Herne nicht mehrheitsfähig sind.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:
    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15…

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den…


    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen…

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.
    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.
    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Rolf Dymel (Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e. V.) auf der Kundgebung

    „Spaziergänger:innen“ aus Sicht des Förderkreises Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne

    Was mich beunruhigt, sind weniger die wenigen „Spaziergänger“ in Herne, eher schon die vielen Menschen, die in anderen Städten wie bspw. in unserer Nachbarstadt Bochum gegen die Schutzmaßnahmen vor dem Corona-Virus demonstrieren. Aber noch mehr beunruhigt mich die Tatsache, dass sich an diesen merkwürdigen Spaziergängen viele Menschen, auch jüngere beteiligen, die nicht zum harten Kern der neonazistischen Gruppen gehören. Obwohl es unübersehbar und unüberhörbar ist, dass Verschwörungsgläubige und Neonazis mit zunehmender Intensität und auch oft führend sich an diesen Demonstrationen beteiligen, hindert es sie nicht an ihrer Teilnahme. Merken sie es nicht oder stimmen sie insgeheim sogar zu, wenn die Einschränkung von Grundrechten während der Corona-Pandemie mit der Diktatur in der NS-Zeit verglichen wird? Da laufen Menschen mit, die sich einen Judenstern mit der Aufschrift „Ungeimpft“ an die Brust heften, da bekommt die rettende Impfung den Status der Gaskammern von Auschwitz. In diesen Vergleichen steckt letztlich eine reine Verachtung für die Opfer des millionenfachen industriellen Massenmordes an Jüdinnen und Juden. Indem man sich aufgrund einer Impfpflicht in einer Reihe mit den Opfern der Shoah stellt, will man den tatsächlichen Opfern in den Verbrechensorten der deutschen Faschisten ihren Opferstatus nehmen.

    Hier, als Bestandteil dieser Spaziergänge kommt der alte Antisemitismus in neuer Form zurück, und dem und denen, die es mit einer schockierenden Selbstverständlichkeit tun, müssen wir uns entgegenstellen.

    Aber noch wichtiger ist für mich die Frage, wie es kommen kann, dass viele mitlaufende Menschen diesen neuen-alten Antisemitismus schlicht tolerieren. Antworten finden sich zum Teil in den Ergebnissen neuer Studien des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld zur Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus und zur Auseinandersetzung mit dieser Zeit. Dabei fallen einige Erkenntnisse besonders auf:

    Zum einen wird erneut deutlich, dass bei vielen große Wissens- und Bewusstseinslücken über die Zeit des Nationalsozialismus vorhanden sind, insbesondere bei denjenigen, deren Vorfahren in der NS-Zeit hier gelebt haben. Deutlich wird ihre Unwissenheit in Bezug auf eine mögliche Verwicklung der eigenen Vorfahren in die Verbrechen der NS-Diktatur. Es fehlen ihnen Kenntnisse, was hier vor Ort, vor ihrer Haustür, in den ihnen bekannten Stadtteilen und Straßen auch von Familienangehörigen, verübt oder einfach nicht gemacht wurde.

    Zum anderen zeigen sich insbesondere bei etwa einem Fünftel der befragten jungen Menschen fehlende Abgrenzung von oder gar Zustimmung zu Versuchen zur Umdeutung der historischen Ereignisse und gruppenbezogenen menschenfeindlichen Einstellungen.

    Andererseits zeigt sich bei der großen Mehrheit der jungen Erwachsenen ein grundlegend hohes Interesse an einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, insbesondere auch mit der Geschichte des Nationalsozialismus. So ermittelte das Rheingold-Institut im Auftrag des Arolsen Archives zum Ende des letzten Jahres, dass die Generation Z (16-25) ein deutlich höheres Interesse am Thema NS-Verfolgung hat als die Altersgruppe der 40- bis 60jährigen Menschen. Für die jungen Menschen ist dies ein spannendes, interessantes Thema, das für unsere Gegenwart und Zukunft eine hohe Bedeutung hat und mit dem man sich noch mehr beschäftigen sollte.

    Gerade hier wollen wir mit unserer Initiative, eine Mahn- und Gedenkstätte im ehemaligen Herner Polizeigefängnis zu errichten, ansetzen. Es geht uns dabei nicht um ein weiteres rituelles Gedenken an die Opfer des NS-Terrorregimes. Damit würden wir ihnen nicht gerecht werden! Das Erinnern an die verschiedenen Opfergruppen, die an diesem Unrechtsort inhaftiert und misshandelt wurden, Widerständler aus der Arbeiterbewegung, Oppositionelle aus den christlichen Kirchen, Bibelforscher (Zeugen Jehovas) Juden, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und andere, das Erinnern aber auch an die Täter:innen in Polizei, Justiz und kommunaler Verwaltung und ihre ungezählten Mitläufer und vorgeblich „neutralen“ Zuschauer soll vielmehr aktive Lernprozesse anregen.

    Dabei ist es nicht von entscheidender Bedeutung, ob die eigenen Eltern oder Großeltern eine Migrationsgeschichte haben oder nicht. Sich heute mit den historischen und lokalhistorischen Erfahrungen aus der NS-Zeit kritisch auseinanderzusetzen, kann und sollte möglichst den Weg frei machen, eine eigene Verantwortung für den gegenwärtigen Umgang mit den Folgen dieser Zeit anzunehmen. Welche Einsichten können gewonnen werden für unsere Gegenwart, wie sieht heute verantwortungsbewusstes Handeln aus, um zu verhindern, dass verhängnisvolle Tendenzen, wie sie auch bei den Corona-Protesten zu Tage treten, sich weiter verstärken?

    Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit mit lokalhistorischen Bezügen an und ausgehend von diesem authentischen Erinnerungs- und Lernort Polizeigefängnis soll Anstöße zur Entwicklungen von Kompetenzen geben, sich kritisch zu aktuellen Formen der Ausgrenzung von Menschen, des Rassismus, des Antisemitismus und des völkisch-nationalistischen Denkens verhalten zu können. Wie, mit welchen analogen und/oder digitalen Formaten das Lernen durch Erinnern hier ermöglicht werden kann, bspw. mit Ausstellungen, Führungen, Vorträgen, Filmen, Seminaren, Videokonferenzen und nicht zuletzt Recherchen zu lokalhistorischen Quellen wird hoffentlich bald Beratungsgegenstand sein.

    Unsere Initiative, die wir vor ca. drei Jahren gestartet haben und die leider sowohl wegen der Blockadehaltung des Gebäudeeigentümers BLB NRW als auch wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bis jetzt nicht umgesetzt werden konnte, erhält mittlerweile immer breitere Unterstützung.

    So hat der Rat der Stadt Herne am 14. Dezember des vergangenen Jahres einstimmig eine Resolution zur Unterstützung unseres Vorhabens beschlossen und so haben bis jetzt mehrere hundert Menschen mit ihren Unterschriften unsere Initiative unterstützt. Wir bedanken uns bei denen, die fleißig Unterschriften im Verwandten- und Freundeskreis, in christlichen und islamischen Gemeinden, bei Parteien, Gewerkschaften und anderen Organisationen gesammelt haben, und die das hoffentlich auch noch weiter machen wollen.

    Rolf Dymel

    Vorsitzender des Förderkreises Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V.

    http://erinnerungsort-herne.de/

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)

    Wichtig! Geänderte Anfangszeiten am Robert-Brauner-Platz!

    Am vergangenen Samstag zeigten sich erste Auflösungserscheinungen bei der Gruppe der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweigerer:innen: Sie war nur noch 13 Personen „stark“, verzichteten auf eine eigene Kundgebung und versuchten stattdessen, das Friedensgebet an der Kreuzkirche und die Kundgebung auf dem Robert-Brauner-Platz zu stören.

    An beiden Orten wurde die Gruppierung spontan durch Mitglieder der „Schirme gegen Rechts“ wie auch durch weitere Teilnehmer:innen regelrecht abgeschirmt: Mit Schirmen und Plakaten bildeten sie einen schweigenden Sichtschutz und machten so deutlich, dass Demokratiefeind:innen bei uns nicht erwünscht sind.

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    Auch für den kommenden Samstag, 05.02.2022, lädt das Bündnis Herne wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“(mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung! Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Teilnehmende der Kundgebung mit FFP2-Masken

    Herner Zivilgesellschaft zeigt erneut Präsenz gegen Demokratiefeinde

    Einmal mehr hat die starke Herner Zivilgesellschaft Präsenz gezeigt gegen die Gruppierung der Coronaleugner:innen, die ihre demokratiefeindlichen Verschwörungserzählungen in den vergangenen Wochen auf unseren Straßen verbreitet haben.

    Mindestens 250 Hernerinnen und Herner waren dem Aufruf des Bündnis Herne, der „Schirme gegen Rechts“ und der Glaubensgemeinschaften gefolgt und nahmen am Friedensgebet, an der Mahnwache am Shoah-Mahnmal sowie an der Kundgebung auf dem Robert-Brauner-Platz teil.

    Die Coronaleugner:innen hatten auf eine eigene Kundgebung verzichtet; stattdessen tauchte die noch einmal dezimierte Gruppierung zunächst am Rand des Friedensgebetes vor der Kreuzkirche auf, später dann auch auf dem Robert-Brauner-Platz.

    An beiden Orten wurde die Gruppierung spontan durch Mitglieder der „Schirme gegen Rechts“ wie auch durch weitere Teilnehmer:innen regelrecht abgeschirmt: Mit Schirmen und Plakaten bildeten sie einen schweigenden Sichtschutz und machten so deutlich, dass Demokratiefeind:innen bei uns nicht erwünscht sind.

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