Schlagwort: Kundgebung

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Keinen Raum für Nazi-Schmierereien"

    Herner Plätze: Keinen Raum für Nazi-Schmierereien

    Das Bündnis Herne wurde im August 2019 gegründet, um als Zivilgesellschaft den als „Spaziergängen“ getarnten rechtsradikalen Aufmärschen der sogenannten „besorgten Bürger“ etwas entgegenzusetzen.

    Das hat funktioniert – die Aufmärsche haben aufgehört (VOR, nicht WEGEN der Pandemie).

    Schon damals war aber klar: Nur weil diese Menschen nicht mehr auf Herner Straßen demonstrieren, sind sie mitsamt ihrem rechtsradikalen, rassistischen Gedankengut nicht weg.

    Das sehen wir jetzt:

    In der Nacht vom 03. auf den 04.07.2023 wurde ein Restaurant in Baukau mit rassistischen Parolen beschmiert, ein NPD-Aufkleber fand sich an dem Fenster. Der Besitzer des Restaurants wurde offenbar als muslimisch-migrantisch angesehen, weil sich auf seiner Speisekarte keine Gerichte mit Schweinefleisch finden.

    Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art:

    Im Oktober 2022 trafn es innerhalb einer Nacht die Bonifatiuskirche in Herne-Mitte sowie das KUZ (Nazisymbole etc.).

    Und das sind nur die Ereignisse, die es in die Medien schaffen. Unerwähnt bleiben in der Regel die zahlreichen Sticker mit rechtsradikalem und rassistischem Gedankengut im Herner Stadtbild, an Laternenpfählen, Ampelmasten etc. Auch aus den umliegenden Städten wird gleiches berichtet.

    Wir machen mit unserer Kundgebung auf diese z. T. offenen und z. T. auch etwas versteckten Versuche der rechtsradikalen Raumnahme aufmerksam und erklären uns mit den Betroffenen jeglichen ausgrenzenden Gedankenguts solidarisch!

    Wann: Samstag, 15.07.2023, 11:00 Uhr

    Wo: Robert-Brauner-Platz, 44623 Herne

  • SharEPic zu "Bochum: KEIN PLATZ FÜR NAZIS – NIRGENDWO"

    Bochum: KEIN PLATZ FÜR NAZIS – NIRGENDWO

    Die mehr als rechtsoffene Gruppierung „NRW Erwacht“ ruft am 20.05.2023 zu einer weiteren „Grossdemo“, diesmal in Bochum, auf.

    Ein breites Bündnis in Bochum möchte dies nicht unwidersprochen lassen und ruft am Bergbaumuseum in Bochum eine Gegenveranstaltung auf. Wir vom
    Bündnis Herne unterstützen die Gegenveranstaltung ausdrücklich und
    rufen alle Herner:innen auf, ebenfalls in der Nachbarstadt
    Gesicht zu zeigen!

    .Der Aufruf zur Gegenveranstaltung:

    „Zu einer Großdemo „NRW erwacht“ am 20. Mai rufen mehrere rechte und nach rechts offene Gruppen nach Bochum auf. Startort ist die Wiese vor dem Bergbau-Museum. Zu den Aufrufenden gehören u.a. die Corona Rebellen Bergisch Land, die Coronarebellen Düsseldorf, der Demokratische Widerstand Dortmund, die Freien Düsseldorfer, der Corona Report Wuppertal Bergisches Land, Hattingen für Frieden und Trommler Bochum.

    Dazu kommen voraussichtlich auch noch die Heimat Dortmund (neue NPD-Gruppe) sowie die NPD Bochum-Wattenscheid, wie es bereits bei der letzten Demo in Dortmund der Fall war.

    Der abgedruckte rosarote Panther auf zwei der Ankündigungen lässt auch eine Nähe zu den Ideologien des NSU erahnen.

    Weitere Menschen aus dem Spektrum der Querdenker, Reichsbürger und Selbstverwalter werden sich angesprochen fühlen. Seit August reist „NRW erwacht“ fast monatlich in eine andere Stadt in NRW, um ihre zum Teil rechten, antisemitischen und verschwörungstheoretischen Inhalte und Gedanken zu verbreiten. Zwischen 500 – 750 Teilnehmer*innen sind den Aufrufen jeweils gefolgt.

    Die Demo beginnt mit einer „Sammlungsphase“ ab 14:00. Für 15 Uhr wird eine Auftaktkundgebung angekündigt. Danach soll durch die Stadt marschiert werden.

    Diese Demo findet unter dem Deckmantel: Frieden, Freiheit, Souveränität statt.

    Ein breites Bochumer Bündnis ruft zu einer Gegenkundgebung auf, um zu zeigen, dass es in Bochum keinen Platz für Nazis und deren Umfeld gibt!

    Mit der Polizei wurde bereits geklärt, dass ein großes buntes Bündnis ihnen mit einer Kundgebung ab 14:00 Uhr direkt vor dem Bergbaumuseum entgegentritt. Damit soll deutlich werden, wie absolut unerwünscht Nazis in Bochum sind. Unter dem Motto KEIN PLATZ FÜR NAZIS IN BOCHUM – NIRGENDWO! ruft das Bündnis alle Bürger*innen auf, sich zahlreich und mit Bannern, Plakaten und Sprechchören an dem Gegenprotest zu beteiligen.“

  • SharePic zu "Herner Plätze: Diesmal in Essen!"

    Herner Plätze: Diesmal in Essen!

    Essen stellt sich quer: Versammlung gegen „NRW erwacht“

    Ihr habt es alle mitbekommen: Gestern wurde im Rahmen von bundesweiten Razzien ein rechtsextremes Terrornetzwerk ausgehoben.

    Wie viele andere (u.a. Volksverpetzer, Amadeu-Antonio-Stiftung, CeMAS) warnt auch das Bündnis Herne seit geraumer Zeit vor der Mischung von Teilnehmenden bei den verschiedenen „Spaziergängen“ und Demonstrationen auch in Herne: Corona(-maßnahmen)skeptiker:innen, Esoteriker:innen, Verschwörungsgläubigen, Reichsbürger:innen, Rechtsradikale, AfD etc.

    Diese skurril anmutende Mischung wurde bisher eher im Hintergrund und wird mittlerweile immer offenkundiger aus der rechtsradikalen Szene gesteuert. Wer da immer noch mitläuft, ist längst kein „Kritiker“ mehr, sondern macht mit Rechtsradikalen und anderen Antidemokraten gemeinsame Sache.

    Am Sonntag (11.12.2022) ist die nächste „Großdemo“ von „NRW ERWACHT“ in Essen geplant. Auch dort wird sich wieder eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen versammeln, die den Umsturz herbeisehnen oder sich aktiv daran beteiligen. Sie sehen sich im „Widerstand“ und vergleichen sich dabei inzwischen nicht mehr mit Gegner:innen des NS-Regimes sondern ganz aktuell mit den demonstrierenden Menschen in China und Iran.

    Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse ist es noch wichtiger geworden, am Sonntag nach Essen zu fahren und den dortigen Protest gegen die „NRW ERWACHT“-Demo zu unterstützen.

    Wir müssen städteübergreifend zeigen, dass wir ihren Umsturz nicht wollen!

    Gemeinsame Anreise mit dem ÖPNV nach Essen:
    13:09 Uhr Abfahrt Herne Bf (Gleis 6, RB 43 Richtung Dorsten)
    13:15 Uhr Ankunft Wanne-Eickel Hbf (Gleis 8)
    13:28 Uhr Abfahrt Wanne-Eickel Hbf (Gleis 3, RE 42 Richtung Mönchengladbach)
    13:45 Uhr Ankunft Essen Hbf
    Fußweg bis Kopstadtplatz ca. 12-15 Minuten

    Aufruf der Kolleg:innen aus Essen.

    Analyse der gestrigen Erkenntniss (Belltower News).

     

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 26.02.2022"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 26.02.2022

    Am kommenden Samstag, 26.02.2022, findet die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen angeblich doch wieder statt. Wir sind sehr gespannt, ob es den Veranstalter:innen gelingt, nach drei Wochen Pause überhaupt noch jemand auf die Straße zu locken …

    Für den kommenden
    Samstag, 26.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: „Schützt das Mahnmal!“ – Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ & Bündnis Herne (anschließend zur Kreuzkirche)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug Richtung Robert-Brauner-Platz

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung (1):

    Am Montag (21.02.2022) waren wir mit unserer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz vertreten. Trotz des schlechten Wetters hatten sich eine ganze Reihe Teilnehmer:innen zu uns gesellt.

    Wer nicht kam, waren die „Spaziergänger:innen“ – diese hatten es vorgezogen, auf einer Route fern der Bahnhofstraße (bis zum Südpool!) zu laufen, vermutlich, um uns aus dem Weg zu gehen.

    Viel mehr als zehn Personen und einen Hund hat die Truppe nicht zusammengebracht.

    Dieser wirklich
    lächerlichen Show werden wir zukünftig nicht mehr so viele Ressourcen widmen.

    Wir behalten die Lage natürlich weiter im Auge – wenn wir etwas planen, findet ihr die nötigen Infos auf den gewohnten Kanälen (z.B. hier oder auch unter
    www.buendnis-herne.de).

    Vorankündigung (2):

    Für den 06.03.2022 planen die Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen eine „Großdemo“ auf dem Kirmesplatz in Wanne-Eickel.

    Diese Vereinnahmung unserer Stadt und unserer Region werden wir nicht unwidersprochen lassen.

    In Kürze gibt es weitere Informationen – tragt euch den Termin auf jeden Fall schon mal in den Kalender ein 😉

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

    *********************************

    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (21.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 21.02.2022

    Auch an diesem Montag findet wieder ein als Versammlung angemeldeter „Spaziergang“ durch Herne statt.
    Mittlerweile kann es als gesichert angesehen werden: Hinter den Anmeldungen steckt ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands Bochum der Partei „dieBasis“.

    Im Nachgang zum letzten „Spaziergang“ haben wir Hinweise über die sozialen Medien erhalten, dass auf dem Rückweg über die Bahnhofstraße mehrere Mitglieder der „Bruderschaft Deutschland“ im Umfeld des „Spaziergangs“ beobachtet wurden; sie sollen z.B. die Seitenstraßen „bewacht“ und auch Menschen „angemacht“ haben, die sich dem „Spaziergang“ zu auffällig genähert hätten.

    Wir rufen auch für Montag, 21.02.2022, wieder zu einer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz auf (ab 18:00 Uhr), auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist.

    Die „Schirme gegen Rechts“
    veranstalten unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus“ ebenfalls ab 18:00 Uhr Mahnwachen (Kugelbrunnen und Bahnhof/Höhe „Pizza Arena“).

    Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde lädt übrigens um 18:00 Uhr zu einem „Friedenssingen“ auf dem Europaplatz ein. Mit Glockengeläut und Gesang will die Kirchengemeinde ein Zeichen für ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Stadt gegen Rechtsextremismus, Geschichtsverleugnung, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt setzen.

    Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung! Bringt eure roten Karten mit 😉

     

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

     

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Foto der Plakate der Schirme gegen Rechts auf der Mahnwache

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (19.02.2022)

    Wir gedenken der Opfer von Hanau

    Auch am Samstag, 19.02.2022, findet keine Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen statt. Voraussichtlich stellt die Gruppe ihre diesbezüglichen Aktivitäten sogar ganz ein (die „Montagsgruppe“ geht aber weiter „spazieren“!).

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    Für den kommenden Samstag, 19.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug zum Mahnmal an der Bebelstraße (!)
    • 11:30 Uhr Mahnmal an der Bebelstraße: Gedenkveranstaltung der „Schirme gegen Rechts“ für die Opfer von Hanau vor zwei Jahren (nicht am Shoah-Mahnmal!)

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung:

    Am Montagabend werden wir uns wieder auf dem Robert-Brauner-Platz positionieren, auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist. Die „Schirme gegen Rechts“ werden ebenfalls in der Stadt sein.

    Weitere Infos findet ihr kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

  • Zwei Vertreterinnen des Bündnis Herne im Gesppräch

    Zusammenfassung Mitmachaktion

    Ich finde es ganz wunderbar, dass sich heute wieder so viele Menschen versammeln, um das solidarische Herne zu zeigen.

    Wir alle erleben diese Pandemie anders, befinden uns in verschiedenen Situationen, haben unterschiedliche Ängste – und dennoch ist es für alle hier klar: sich abseits des  demokratischen Miteinanders zu bewegen, wird nicht die Lösung bringen!

    Oft habe ich deswegen von außen Bezeichnungen wie „pro-Corona“ oder „Corona-Jünger“ gehört. Deswegen haben wir die Mitmach-Aktion in den letzten Wochen gestartet. Denn auch wenn uns öfter mal die kritische Stimme in Bezug auf die aktuelle Situation abgesprochen wird: wir sind kritisch, wir haben Zweifel, wir haben Ängste! Und darüber zu sprechen, soll uns auch nochmal in neuer Weise daran erinnern, wieso wir heute und an allen anderen Tagen, seien es Samstage oder Montage, hier stehen. Denn gerade in den Lockdowns ging es oft darum, worum es auch in Zukunft wieder mehr gehen sollte – auch nach der Pandemie.

    Viele von Ihnen und Euch haben gesagt, dass die Familien näher zusammengerückt sind, Nachbarschaften gestärkt wurden und sogar „alte“ Freundschaften wieder belebt werden  konnten. Viele von uns haben auch alte und neue Hobbies für sich entdecken können: Zumba-Kurse über Zoom mit unserer tollen Jessi, Haldentouren, Industriekultur, Fotografie –so haben sich einige neu in das schöne Ruhrgebiet verliebt, wir haben entschleunigt, entspannt, zu uns gefunden, besser gekocht und haben endlich mal ausgerümpelt. Und auch die Haustiere haben sich über die viele Zeit mit Herrchen und Frauchen gefreut. Einige konnten sich sogar beruflich weiterentwickeln und Positives aus Videokonferenzen ziehen, so funktionieren Kurse zur Babymassage wohl online besser als in Präsenz.

    Und dennoch: Was für viele folgte, war Isolation. Ohne Kontakt zu Freund:innen, Kolleg:innen, Komilliton:innen im Studium oder Mitschüler:innen in der Schule sind viele von uns auf sich allein gestellt gewesen. Mit dem vielen Hin und Her der Maßnahmen und Regelungen stieg die Überforderung und Nerven lagen und liegen immer noch blank. Widersprüchliche Maßnahmen strapazieren immer noch unser aller Nerven.

    Doch am allergrößten und auch von Ihnen und euch am häufigsten genannt, ist die Angst vor Covid-19. Die Angst zu erkranken, die Angst, dass Angehörige erkranken oder man sogar  liebe Menschen anstecken könnte sowie die Angst vor Long-Covid. Und auch ohne Corona, ist doch immer die Angst davor präsent, nicht die richtigen Behandlungen oder Operationen zu erhalten im Falle von anderen Erkrankungen. Und ja: von denjenigen, die heute hier sind, gibt es auch Betroffene, deren Freunde an Corona verstorben sind. Ich kann mir nicht ausmalen, wie schwierig es sein muss, sich in dieser Situation die Parolen von Leugner:innen anhören zu müssen.

    Wie ich schon sagte, wir alle erlebten diese Zeit anders und tun dies noch immer. Und  trotzdem gehen wir gemeinsam durch diese Pandemie. Lasst uns daran festhalten und es beibehalten. Auch für die Tage, an denen Corona irgendwann hoffentlich Geschichte sein wird.

  • Jörg Höhfeldt auf der

    Worte für die nach uns Kommenden…

    …nach Motiven des Gedichts von Bertolt Brecht

    An die Nachgeborenen

    Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

    Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
    Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
    Hat die Nachrichten aus dem Robert-Koch-Institut
    Nur noch nicht empfangen.

    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über die Champions League fast ein Totschweigen ist
    Weil es ein Schweigen über die Toten nach dem Spiel Atalanta Bergamo gegen Valencia FC einschließt!

    Der dort ruhig über die Straße geht
    Ist wohl nicht erreichbar für seine Freunde auf der Intensivstation?
    Man sagt mir: lass dich impfen und boostern. Sei froh dass wir Impfstoff haben.

    Aber wie kann ich mich impfen und boostern lassen, wenn
    Ich weiß, dass viele Menschen in vielen Ländern keinen Impfstoff bekommen?
    Und doch lasse ich mich impfen und boostern.

    In die Städte kam ich zur Zeit der Pandemie
    Als der Mangel herrschte. Mangel an Masken, Mangel an Impfstoffen, Mangel an Pflegekräften.
    Unter die Menschen kam ich nicht, sie waren in Quarantäne.

    Das Ziel, das Virus zu besiegen
    Lag in großer Ferne.
    Ihr, die ihr auftauchen werdet nach der letzten Corona Welle
    Auftauchen aus der Flut
    In der viele untergegangen sind
    Gedenkt

    Wenn ihr von unsern Schwächen sprecht
    Auch der finsteren Zeit
    Der ihr entronnen seid.

    Wir wissen ja:
    Auch der Hass gegen die Neonazis
    Verzerrt die Züge.
    Auch der Zorn über Querdenker und Corona Leugner
    Macht die Stimme heiser. Ach, wir
    Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
    Konnten selber nicht immer freundlich sein.

    Ihr aber, wenn es soweit sein wird
    Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
    Gedenkt unsrer
    Mit Nachsicht.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen!

    Erneut fällt die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen krankheitsbedingt aus. Tja nun. Kein Grund für uns, in unseren Bemühungen um eine demokratische und solidarische Gesellschaft in Herne nachzulassen.

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    Auch für den kommenden Samstag, 12.02.2022, lädt das Bündnis Herne daher wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“
      (anschließend zur Kreuzkirche bzw. zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet
      (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung!
      Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch
      geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen, gerade in Zeiten, in denen Verschwöhrungserzähler:innen durch wirre Holocaustrelativierung und Geschichtsverdrehung den neu aufkeimendem altbekannten Antisemitismus befeuern.

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    Vorankündigung:

    Wenn es nach der skurrilen Nummer am
    Montagabend einen weiteren angemeldeten „Spaziergang“ gibt,
    werden wir nicht tatenlos zusehen.

    Weitere Infos findet ihr wahrscheinlich wieder eher kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)

    Wichtig! Geänderte Anfangszeiten am Robert-Brauner-Platz!

    Am vergangenen Samstag zeigten sich erste Auflösungserscheinungen bei der Gruppe der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweigerer:innen: Sie war nur noch 13 Personen „stark“, verzichteten auf eine eigene Kundgebung und versuchten stattdessen, das Friedensgebet an der Kreuzkirche und die Kundgebung auf dem Robert-Brauner-Platz zu stören.

    An beiden Orten wurde die Gruppierung spontan durch Mitglieder der „Schirme gegen Rechts“ wie auch durch weitere Teilnehmer:innen regelrecht abgeschirmt: Mit Schirmen und Plakaten bildeten sie einen schweigenden Sichtschutz und machten so deutlich, dass Demokratiefeind:innen bei uns nicht erwünscht sind.

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    Auch für den kommenden Samstag, 05.02.2022, lädt das Bündnis Herne wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“(mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung! Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

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