Schlagwort: Kundgebung

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    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 26.02.2022

    Am kommenden Samstag, 26.02.2022, findet die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen angeblich doch wieder statt. Wir sind sehr gespannt, ob es den Veranstalter:innen gelingt, nach drei Wochen Pause überhaupt noch jemand auf die Straße zu locken …

    Für den kommenden
    Samstag, 26.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: „Schützt das Mahnmal!“ – Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ & Bündnis Herne (anschließend zur Kreuzkirche)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug Richtung Robert-Brauner-Platz

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung (1):

    Am Montag (21.02.2022) waren wir mit unserer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz vertreten. Trotz des schlechten Wetters hatten sich eine ganze Reihe Teilnehmer:innen zu uns gesellt.

    Wer nicht kam, waren die „Spaziergänger:innen“ – diese hatten es vorgezogen, auf einer Route fern der Bahnhofstraße (bis zum Südpool!) zu laufen, vermutlich, um uns aus dem Weg zu gehen.

    Viel mehr als zehn Personen und einen Hund hat die Truppe nicht zusammengebracht.

    Dieser wirklich
    lächerlichen Show werden wir zukünftig nicht mehr so viele Ressourcen widmen.

    Wir behalten die Lage natürlich weiter im Auge – wenn wir etwas planen, findet ihr die nötigen Infos auf den gewohnten Kanälen (z.B. hier oder auch unter
    www.buendnis-herne.de).

    Vorankündigung (2):

    Für den 06.03.2022 planen die Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen eine „Großdemo“ auf dem Kirmesplatz in Wanne-Eickel.

    Diese Vereinnahmung unserer Stadt und unserer Region werden wir nicht unwidersprochen lassen.

    In Kürze gibt es weitere Informationen – tragt euch den Termin auf jeden Fall schon mal in den Kalender ein 😉

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (21.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 21.02.2022

    Auch an diesem Montag findet wieder ein als Versammlung angemeldeter „Spaziergang“ durch Herne statt.
    Mittlerweile kann es als gesichert angesehen werden: Hinter den Anmeldungen steckt ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands Bochum der Partei „dieBasis“.

    Im Nachgang zum letzten „Spaziergang“ haben wir Hinweise über die sozialen Medien erhalten, dass auf dem Rückweg über die Bahnhofstraße mehrere Mitglieder der „Bruderschaft Deutschland“ im Umfeld des „Spaziergangs“ beobachtet wurden; sie sollen z.B. die Seitenstraßen „bewacht“ und auch Menschen „angemacht“ haben, die sich dem „Spaziergang“ zu auffällig genähert hätten.

    Wir rufen auch für Montag, 21.02.2022, wieder zu einer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz auf (ab 18:00 Uhr), auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist.

    Die „Schirme gegen Rechts“
    veranstalten unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus“ ebenfalls ab 18:00 Uhr Mahnwachen (Kugelbrunnen und Bahnhof/Höhe „Pizza Arena“).

    Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde lädt übrigens um 18:00 Uhr zu einem „Friedenssingen“ auf dem Europaplatz ein. Mit Glockengeläut und Gesang will die Kirchengemeinde ein Zeichen für ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Stadt gegen Rechtsextremismus, Geschichtsverleugnung, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt setzen.

    Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung! Bringt eure roten Karten mit 😉

     

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

     

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Foto der Plakate der Schirme gegen Rechts auf der Mahnwache

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (19.02.2022)

    Wir gedenken der Opfer von Hanau

    Auch am Samstag, 19.02.2022, findet keine Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen statt. Voraussichtlich stellt die Gruppe ihre diesbezüglichen Aktivitäten sogar ganz ein (die „Montagsgruppe“ geht aber weiter „spazieren“!).

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    Für den kommenden Samstag, 19.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug zum Mahnmal an der Bebelstraße (!)
    • 11:30 Uhr Mahnmal an der Bebelstraße: Gedenkveranstaltung der „Schirme gegen Rechts“ für die Opfer von Hanau vor zwei Jahren (nicht am Shoah-Mahnmal!)

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung:

    Am Montagabend werden wir uns wieder auf dem Robert-Brauner-Platz positionieren, auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist. Die „Schirme gegen Rechts“ werden ebenfalls in der Stadt sein.

    Weitere Infos findet ihr kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

  • Zwei Vertreterinnen des Bündnis Herne im Gesppräch

    Zusammenfassung Mitmachaktion

    Ich finde es ganz wunderbar, dass sich heute wieder so viele Menschen versammeln, um das solidarische Herne zu zeigen.

    Wir alle erleben diese Pandemie anders, befinden uns in verschiedenen Situationen, haben unterschiedliche Ängste – und dennoch ist es für alle hier klar: sich abseits des  demokratischen Miteinanders zu bewegen, wird nicht die Lösung bringen!

    Oft habe ich deswegen von außen Bezeichnungen wie „pro-Corona“ oder „Corona-Jünger“ gehört. Deswegen haben wir die Mitmach-Aktion in den letzten Wochen gestartet. Denn auch wenn uns öfter mal die kritische Stimme in Bezug auf die aktuelle Situation abgesprochen wird: wir sind kritisch, wir haben Zweifel, wir haben Ängste! Und darüber zu sprechen, soll uns auch nochmal in neuer Weise daran erinnern, wieso wir heute und an allen anderen Tagen, seien es Samstage oder Montage, hier stehen. Denn gerade in den Lockdowns ging es oft darum, worum es auch in Zukunft wieder mehr gehen sollte – auch nach der Pandemie.

    Viele von Ihnen und Euch haben gesagt, dass die Familien näher zusammengerückt sind, Nachbarschaften gestärkt wurden und sogar „alte“ Freundschaften wieder belebt werden  konnten. Viele von uns haben auch alte und neue Hobbies für sich entdecken können: Zumba-Kurse über Zoom mit unserer tollen Jessi, Haldentouren, Industriekultur, Fotografie –so haben sich einige neu in das schöne Ruhrgebiet verliebt, wir haben entschleunigt, entspannt, zu uns gefunden, besser gekocht und haben endlich mal ausgerümpelt. Und auch die Haustiere haben sich über die viele Zeit mit Herrchen und Frauchen gefreut. Einige konnten sich sogar beruflich weiterentwickeln und Positives aus Videokonferenzen ziehen, so funktionieren Kurse zur Babymassage wohl online besser als in Präsenz.

    Und dennoch: Was für viele folgte, war Isolation. Ohne Kontakt zu Freund:innen, Kolleg:innen, Komilliton:innen im Studium oder Mitschüler:innen in der Schule sind viele von uns auf sich allein gestellt gewesen. Mit dem vielen Hin und Her der Maßnahmen und Regelungen stieg die Überforderung und Nerven lagen und liegen immer noch blank. Widersprüchliche Maßnahmen strapazieren immer noch unser aller Nerven.

    Doch am allergrößten und auch von Ihnen und euch am häufigsten genannt, ist die Angst vor Covid-19. Die Angst zu erkranken, die Angst, dass Angehörige erkranken oder man sogar  liebe Menschen anstecken könnte sowie die Angst vor Long-Covid. Und auch ohne Corona, ist doch immer die Angst davor präsent, nicht die richtigen Behandlungen oder Operationen zu erhalten im Falle von anderen Erkrankungen. Und ja: von denjenigen, die heute hier sind, gibt es auch Betroffene, deren Freunde an Corona verstorben sind. Ich kann mir nicht ausmalen, wie schwierig es sein muss, sich in dieser Situation die Parolen von Leugner:innen anhören zu müssen.

    Wie ich schon sagte, wir alle erlebten diese Zeit anders und tun dies noch immer. Und  trotzdem gehen wir gemeinsam durch diese Pandemie. Lasst uns daran festhalten und es beibehalten. Auch für die Tage, an denen Corona irgendwann hoffentlich Geschichte sein wird.

  • Jörg Höhfeldt auf der

    Worte für die nach uns Kommenden…

    …nach Motiven des Gedichts von Bertolt Brecht

    An die Nachgeborenen

    Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

    Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
    Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
    Hat die Nachrichten aus dem Robert-Koch-Institut
    Nur noch nicht empfangen.

    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über die Champions League fast ein Totschweigen ist
    Weil es ein Schweigen über die Toten nach dem Spiel Atalanta Bergamo gegen Valencia FC einschließt!

    Der dort ruhig über die Straße geht
    Ist wohl nicht erreichbar für seine Freunde auf der Intensivstation?
    Man sagt mir: lass dich impfen und boostern. Sei froh dass wir Impfstoff haben.

    Aber wie kann ich mich impfen und boostern lassen, wenn
    Ich weiß, dass viele Menschen in vielen Ländern keinen Impfstoff bekommen?
    Und doch lasse ich mich impfen und boostern.

    In die Städte kam ich zur Zeit der Pandemie
    Als der Mangel herrschte. Mangel an Masken, Mangel an Impfstoffen, Mangel an Pflegekräften.
    Unter die Menschen kam ich nicht, sie waren in Quarantäne.

    Das Ziel, das Virus zu besiegen
    Lag in großer Ferne.
    Ihr, die ihr auftauchen werdet nach der letzten Corona Welle
    Auftauchen aus der Flut
    In der viele untergegangen sind
    Gedenkt

    Wenn ihr von unsern Schwächen sprecht
    Auch der finsteren Zeit
    Der ihr entronnen seid.

    Wir wissen ja:
    Auch der Hass gegen die Neonazis
    Verzerrt die Züge.
    Auch der Zorn über Querdenker und Corona Leugner
    Macht die Stimme heiser. Ach, wir
    Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
    Konnten selber nicht immer freundlich sein.

    Ihr aber, wenn es soweit sein wird
    Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
    Gedenkt unsrer
    Mit Nachsicht.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (12.02.2022)

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen!

    Erneut fällt die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen krankheitsbedingt aus. Tja nun. Kein Grund für uns, in unseren Bemühungen um eine demokratische und solidarische Gesellschaft in Herne nachzulassen.

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    Auch für den kommenden Samstag, 12.02.2022, lädt das Bündnis Herne daher wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“
      (anschließend zur Kreuzkirche bzw. zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet
      (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung!
      Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch
      geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

    Bitte unterstützt die Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ am Shoah-Mahnmal! Auch dort muss die Herner Zivilgesellschaft unbedingt Präsenz zeigen, gerade in Zeiten, in denen Verschwöhrungserzähler:innen durch wirre Holocaustrelativierung und Geschichtsverdrehung den neu aufkeimendem altbekannten Antisemitismus befeuern.

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    Vorankündigung:

    Wenn es nach der skurrilen Nummer am
    Montagabend einen weiteren angemeldeten „Spaziergang“ gibt,
    werden wir nicht tatenlos zusehen.

    Weitere Infos findet ihr wahrscheinlich wieder eher kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (05.02.2022)

    Wichtig! Geänderte Anfangszeiten am Robert-Brauner-Platz!

    Am vergangenen Samstag zeigten sich erste Auflösungserscheinungen bei der Gruppe der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweigerer:innen: Sie war nur noch 13 Personen „stark“, verzichteten auf eine eigene Kundgebung und versuchten stattdessen, das Friedensgebet an der Kreuzkirche und die Kundgebung auf dem Robert-Brauner-Platz zu stören.

    An beiden Orten wurde die Gruppierung spontan durch Mitglieder der „Schirme gegen Rechts“ wie auch durch weitere Teilnehmer:innen regelrecht abgeschirmt: Mit Schirmen und Plakaten bildeten sie einen schweigenden Sichtschutz und machten so deutlich, dass Demokratiefeind:innen bei uns nicht erwünscht sind.

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    Auch für den kommenden Samstag, 05.02.2022, lädt das Bündnis Herne wieder zu Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“(mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:30 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
      Achtung! Anfangszeit auf mehrfachen Wunsch geändert, damit die Teilnehmer:innen der Mahnwache und des Friedensgebets ebenfalls die Möglichkeit haben, die Kundgebung zu besuchen.

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Jacob Liedtke auf der Kundgebung

    Alle Miteinander.

    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    liebe Bürgerinnen und Bürger dieser wunderbaren Stadt – die uns auch alle oft genug zur Verzweiflung treibt,

    als Bürger:innen, im ureigentlichen Sinne des Wortes, haben wir uns heute einmal mehr gemeinsam hier auf dem Robert-Brauner-Platz eingefunden. Alle Miteinander. Uns eint das Gefühl, dass es nicht unwidersprochen bleiben darf, wenn auch nur die kleinste Gruppe demokratieverachtender Zeitgenoss:innen sich anschickt, sich unsere Straßen und unsere Plätze zu nehmen, um Desinformation, Verschwörungsglaube, um bequeme Schuldzuweisungen am Zustand der Welt, um Hass und Hetze auf ihnen zu verbreiten. Egal, welche schräge Ideologie sie antreibt. Uns eint, dass wir es als Bürger:innen für unsere Pflicht und unsere besondere Freiheit halten, sich in die öffentliche Debatte um Grundwerte unseres Zusammenlebens einzumischen, sich überhaupt einmischen zu können – und für diese Grundwerte zu streiten. Das alles mag nun vielleicht zunächst etwas zu sehr nach Sonntagsrede klingen, nach etwas Trivialem, Selbstverständlichem. Aber es fasst den Kern dessen zusammen, was ich heute hier sagen möchte und was ich für alles andere als selbstverständlich halte.

    Wieso stehen wir hier – wieso glauben gleichzeitig aber so viele Menschen in dieser Stadt und im gesamten Land an eine herbeiphantasierte „Corona-Diktatur“ – und wieso bleiben viele Menschen zu Hause und mischen sich nicht ein?

    Fest steht: Gelitten haben wir alle an den inzwischen fast zwei Jahren pandemischen Ausnahmezustandes. Ich finde es deswegen auch zunächst vollkommen richtig, darüber zu sprechen, wer welche Erfahrung mit dieser Krise gemacht hat und wo potentiell gemeinsame Interessen liegen, Dinge ab jetzt und im Anschluss an die Krise zu verbessern.

    Ich persönlich war oft genug gestresst, habe mir Sorgen gemacht – vor allem um meine Liebsten, war oft genug müde und konnte mich angesichts der ganzen Coronaschwierigkeiten oft genug nicht von der Couch schälen. Dabei habe ich es aber noch ganz gut getroffen, ich konnte zum Gutteil von zu Hause arbeiten, musste mich nicht um meine ökonomische Existenz sorgen und betrachte mich deshalb als ziemlich privilegiert. Schwieriger waren die letzten zwei Jahre für das medizinische Personal, Erzieher:innen, Lehrer:innen und Eltern. Und natürlich für die Kinder und Jugendlichen selbst, die sich weiter der schulischen Leistungslogik unterwerfen mussten, ohne Gelegenheit zu Ausgleich, Ausbruch und Vergnügen in der Freizeit. Es ist weiterhin verdammt schwierig für Arme, für Menschen, die nicht in sichere soziale Gefüge eingebunden sind, für alle, die Rassismus und Antisemitismus erfahren müssen, für Menschen mit Behinderung, Kranke und Alte, die sich zurückziehen mussten, Frauen, die noch mehr Care-Arbeit leisten mussten als sonst, Sexarbeiterinnen, viele Menschen in prekären Berufen, viele Selbstständige, Gastronom:innen, Künstler:innen und so viele mehr. Sie alle aufzuzählen, wäre an dieser Stelle überhaupt nicht möglich. Aber auch, um allen Gruppen eine Stimme zu geben und einen Raum zu öffnen, in dem Betroffenheit und politische Forderungen artikuliert werden können, stehen wir hier und gibt es das Bündnis Herne.

    Aber wieso verhalten wir uns jeweils – also wir hier, die selbsternannten Querdenker:innen und die Menschen, die zu Hause bleiben – gegenüber diesen vielen geteilten Gründen für Unbehagen und auch reales Leid politisch so grundsätzlich anders?

    Ich glaube, der Grund für alle drei Gruppen liegt in der Art, wie wir dem Zustand dieser Gesellschaft jeweils politisch gegenübertreten, und er liegt unter dem großen Einfluss einer bedenklichen politischen und gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: Große gesellschaftliche Debatten um eine bessere Einrichtung dieser Welt werden aktuell nicht mehr ernstlich geführt, politische Unterschiede zwischen den Parteien sind zwar weiterhin deutlich, aber zu häufig auch marginal, es gibt kaum Institutionen im politischen und vorpolitischen Raum, die noch über eine große Bindungskraft verfügen, neoliberale Selbstoptimierung und der zugrundeliegende ökonomische Zwangszustand vereinzelt uns, und es wird uns seit Jahren und Jahrzehnten auf unterschiedliche Weise eingehämmert, dass wir doch alle die Schmied:innen unseres Glückes sein. Die Pandemie und das sogenannte „Social Distancing“ waren nochmals Öl ins Feuer dieser Vereinzelung. Das haben wir bereits bei unserer Onlinetagung „Corona und die Stadtgesellschaft“ im Dezember 2020 diagnostiziert. Es darf daher nicht verwundern, wenn einige in ein regressives „Ich, Ich, Ich“, in Trotz und in Überhöhung der ureigenen Partikularinteressen verfallen.

    Wir aber stehen heute hier einmal mehr gemeinsam auf dem Robert-Brauner Platz. Das ist der erste Schritt, um Vereinzelung und Egoismus zu überwinden und für eine solidarische Lösung offener politischer Fragen zu streiten. Vor einigen Wochen habe ich bei der Begrüßung zu einer unserer Kundgebungen kurz von der Kraft von Symbolen gesprochen, ich habe daran erinnert, wie zu Beginn der Pandemie von Balkonen musiziert wurde, wie Einkaufshilfen organisiert wurden, und wie man im Angesicht einer bisher ungekannten Bedrohung zusammengerückt ist. Ich bleibe dabei, diese Symbole und kleinen Gesten sind weiter notwendig. Aber allein reichen sie nicht. Ein dauerhaftes Überwinden unerträglicher Zustände, von Ungerechtigkeit und neoliberalem Vereinzelungsdenken, gibt es nur in der dauerhaften Organisation und der konsequenten politischen Arbeit.

    Ich will deswegen nochmals
    Danke
    dafür sagen, dass eine große Zahl Herner Bürger:innen Woche für Woche am Willi-Pohlmann-Platz, am Europaplatz und hier auf dem Robert-Brauner-Platz ein Zeichen setzen für die demokratische Gesellschaft. Ich will aber auch sagen: Zieht Kraft aus diesem Zeichen und geht weiter, bringt euch in Strukturen ein, kämpft in Parteien, Gewerkschaften, Betriebsräten, Vereinen und Initiativen dauerhaft für eure Interessen und für politische Veränderung.

    Bei alledem aber ist natürlich aber das Wichtigste, dass ihr auf euch Acht gebt. Versucht weiterhin, den Kopf oben zu halten in diesem ganzen Corona-Chaos. Tut so oft wie möglich Dinge, die euch guttun, erkennt eure eigenen Grenzen und investiert die Kraft, die ihr jeweils investieren könnt, in das Eintreten für die Dinge, die euch wichtig sind.

    Also: Achtet auf euch, achtet weiterhin aufeinander. Bleibt gesund! Und organisiert euch.

  • Regenschirme vor dem Shoa-Mahnmal in Herne

    Schützt das Shoah-Mahnmal gegen jeden Antisemitismus!

    Wir, die Schirme gegen Rechts und das KAZ , sind eine politische, antifaschistische Gruppe von ganz unterschiedlichen Menschen.

    Wir stellen uns, genau wie das Bündnis Herne, dessen Teil wir sind, gegen jegliche Diskriminierungen, besonders, wenn es um Rassismus & Antisemitismus in unserer Stadt geht. Wir leben und wollen eine solidarische Gesellschaft.

    Seit diese sogenannten „Spaziergänge“ stattfinden, stellen wir uns schützend vor das Shoah-Mahnmal am KUZ, auf dem Willi-Pohlmann-Platz. Hier unser Statement dazu:

    In diesen schweren Zeiten keimt in den Reihen von Verschwörungsideolog:innen, Leerdenker:innen und anderen Merkbefreiten ein altbekannter Antisemitismus, in neuen Kleidern auf.

    Perfide Geschichtsverdrehung, Realitätsverweigerung und absurde Vergleiche mit der Shoa gehen Hand in Hand und sind ein Schlag ins Gesicht der Opfer.

    Weshalb wir, die Schirme gegen Rechts, uns veranlasst sehen, das Mahnmal vor Übergriffen, Schmähungen und Zerstörung zu schützen.

    Wir wollen ein Zeichen setzen, gerade im Hinblick auf die unsägliche Gruppe der Spaziergänger:innen, die seit ein paar Wochen lautstark, samstäglich durch unsere Straßen ziehen.

    Wir wollen zeigen, dass wir Menschen sind, die eine wehrhafte Demokratie vertreten.

    Wir wollen hierbei eher leise und zurückgenommen sein.

    Das Mahnmal, welches für die Abermillionen ermordeter, gefolterter, vergewaltigter Menschen steht, soll uns ein ewiges Gedenken sein, dass so etwas NIE WIEDER stattfinden darf!

  • SharEPic zur Kundgebung "Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (29.01.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (29.01.2022)

    Mit etwa 450 Teilnehmer:innen an unseren Aktionen hat die Herner Zivilgesellschaft am vergangenen Samstag sehr deutlich gemacht, dass in Herne kein Platz ist für demokratiefeindliche Bestrebungen. Vor allem aber war die breite Beteiligung auch ein großartiges Zeichen der Solidarität für Melanie Jansen, Pfarrerin der Kreuzkirchengemeinde, die im Zusammenhang mit den Friedensgebeten bereits
    zwei Morddrohungen erhalten hat.

    Die Gruppe der Coronaleugner und Maßnahmenverweigerer war nur 18 Personen „stark“, beschallte jedoch erneut die Innenstadt mit ihren widerwärtigen Durchsagen zu der „erfundenen Pandemie“, der Gleichsetzung von Beschränkungen für Ungeimpfte mit der Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich und Parolen wie „Masken sind der neue Hitlergruß“.

    Am nächsten Samstag werden sie einen weiteren Versuch unternehmen.

    Wir werden ihnen erneut zeigen, dass Demokratiefeinde in Herne nicht willkommen sind!

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    Deshalb ruft das Bündnis Herne dazu auf, auch am kommenden Samstag, 29.01.2029, in die Herner Innenstadt zu kommen:

    • 11:00 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet (mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz)
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ – „Schützt das Mahnmal!“ (mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz)

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

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