Schlagwort: Demokratiefeindlichkeit

  • Knutz Szmit als Redner auf der Kundgebung am 14.03.2022

    Ich habe bis vor kurzer Zeit nie den Antrieb gehabt…

    Ich habe bis vor kurzer Zeit nie den Antrieb gehabt, mich laut und öffentlich zu äußern und zu positionieren – die durch meine Arbeit, mein Auftreten und mein Handeln offensichtlich nach Außen getragene Haltung schien mir immer Statement genug.

    Auch habe ich weder Zeit noch Lust oder irgendeine Notwendigkeit empfunden, irgendjemandem ungefragt meine Meinung mitzuteilen.

    Aber jetzt hier, an diesem Ort, den meine Freund:innen in jahrelanger Arbeit zu dem Ort gemacht haben der er ist, einem respektvollen, freien, toleranten und liebevollen Ort; hier an dieser Stelle, an dem Ort wo ich wohne, mein ganzes Leben, hier muss ich jetzt Stellung beziehen und dazu sprechen.

    In den vergangenen Wochen ist dieser Ort, sind meine Freund:innen, bin ich und ist das wofür wir versuchen einzustehen und das was uns etwas bedeutet, lächerlich gemacht, beschimpft verunglimpft und angeprangert worden. Dafür, dass wir eine Forderung stellen. Eine Forderung, die für das Leben aller

    Menschen elementar und nicht diskutierbar sein sollte: Die Forderung nach Solidarität. Und die Forderung einer klaren und strikten Distanzierung von neonazistischem und rassistischem Gedankengut.

    Ich bin traurig, nein, ich bin wütend darüber, wie eine kleine Gruppe versucht, den wichtigsten und dabei schwierigsten Diskurs dieser Tage an sich zu reißen, umzudeuten und zu instrumentalisieren.

    Wir alle reden, diskutieren und streiten seit mindestens 2 Jahren über diese Pandemie. Und das müssen wir. Wir müssen über das Geschehene reden weil wir sonst damit alleine wären und erstarren müssten vor Angst, vor Wut oder Verzweiflung – Angst, nicht vor Covid allein, auch vor der Ungewissheit, der Unüberschaubarkeit und der Komplexität der Ereignisse.

    Diese Pandemie verursacht so gravierende, so beängstigende, so elementare Einschnitte in unserem Leben, in unserer Gesellschaft, dass sie an niemandem von uns spurlos vorübergehen könnten.

    Und darum diskutieren und streiten wir miteinander. Gerade hier, gerade an diesem Ort, den wir offen und frei für jeden Menschen, unabhängig von race, Einkommen, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Alter, und Status gestalten wollen. Gemeinsam sind wir seit 2 Jahren auf der Suche. Auf der Suche nach Lösungen oder wenigstens Strategien, mit dem Unbegreiflichen, dem bedrohlichen Unangenehmen – kurz: unserer Angst umgehen zu können.

    Als soziale Wesen, als empathische Menschen, tun wir das gemeinsam und mit Verständnis, Achtung und Respekt vor der Meinung und den Sorgen, den Hinter- und Beweggründen unserer Mitmenschen.

    Ich habe lange geglaubt, diese Form des Umgangs miteinander, diese Solidarität hätte Allgemeingültigkeit. Und für viele von uns, für dich und mich, für euch alle hier – das glaube ich fest – gilt das auch. Und an dieser Stelle könnte ich enden – mich bei Euch bedanken, für Euer Verständnis, eure Empathie und Solidarität, dafür, dass Ihr meine Ängste annehmt, mir zuhört und mit mir gemeinsam versucht, diese Gespräche zu führen, Gräben zu überwinden und den sozialen Sprengstoff zu entschärfen.

    Leider aber ist es nicht so einfach.

    Nicht, weil sich die meisten Menschen keine Mühe geben würden, es ist nicht, weil wir persönliche Freiheiten solidarisch hinter das Wohl der Gemeinschaft stellen müssen, weil wir Ängste, Sorgen und Zweifel, verschiedene Meinungen und Ansichten haben. Das Problem ist auch nicht, dass wir uns ständig selbst hinterfragen müssen, achtsam sein wollen, wachsam für die Bedürfnisse und den Raum unserer Mitmenschen –

    Nein. Das alles ist anstrengend, aber es gehört dazu, dass alles ist wichtig und unabdingbar in einer diversen, toleranten und solidarischen Gesellschaft, wie Wir sie uns wünschen und wie wir sie leben und verteidigen.

     Nein! Das Problem ist eine kleine Minderheit, für die diese Sichtweise, diese Gesprächs- und Gedankenkultur, diese Ziele nicht – oder zumindest nicht mehr zu gelten scheinen.

    Und ich spreche jetzt von einem Teil, einem Teil dieser Bewegung! Eine laute und beängstigende Minderheit die diesen ganzen Diskurs an sich reißt, umdeutet und instrumentalisiert, um unter dem Deckmantel des Protestes gegen die Pandemie ihr rechtes Gedankengut zu verbreiten.

    Und an dieser Stelle werde ich traurig und wütend. Und wir sind traurig und wütend.

    Denn eigentlich möchten wir auch diesen Menschen das gleiche Verständnis und die gleiche Empathie entgegenbringen, wie wir sie für uns einfordern und wie wir sie mit unserer ganzen, tiefen Überzeugung vertreten – aber wie? Und wofür? Für Querdenker*innen die sich auf der einen Seite mokieren, als „Nazis“ tituliert zu werden – aber auf der anderen Seite problemlos den Schulterschluss mit Nazis vollziehen.

    Ein Blick in die Chatgruppen dieser sog. „Querdenker*innen“ genügt, um festzustellen wessen Geistes Kind diese Bewegung ist. Der gesamte Austausch ist in Ton und Inhalt dermaßen gefärbt, dass es gar kein Vertun gibt, dass diese Bewegung weit, weit über ein konservatives Weltbild hinaus, politisch nach rechts verschoben ist.

    Eine Gruppierung die nahezu ausschließlich rechtskonservative, neu rechte, rassistische und faschistoide Inhalte miteinander teilt und verbreitet; eine Gruppierung, die sich auf sogenannte Autoritäten wie den Holocaustleugner und selbsternannten „Volkslehrer“ Nicolai Nerling oder Journalisten „ohne Haltung“ wie Boris Reitschuster beruft, die sie befürworten und unterstützen.

    Was soll ich denn über diese Menschen sagen, die sich „Patrioten“ nennen, sich ausbitten das Ausländer*innen sich gefälligst zu benehmen haben in „Ihrem“ Deutschland, die mit Kampfbegriffen wie „Heimatschutz“ hausieren gehen und absurdesten Schwachsinn wie „Nationalsozialisten sind keine Nazis!“ proklamieren?

    Diffamierung, insbesondere gegenüber linken, liberalen Gruppierungen sowie

    Einzelpersonen und Einrichtungen, Fake News, Verschwörungsmythen und Nazisprech sind keine Randerscheinungen in dieser Gruppierung – sie sind durchgehender Tenor – sie bilden die gesamte Argumentationsgrundlage dieser sogenannten Querdenker*innen.

    „Wir sind die rote Linie“ heißt es da zum Beispiel.

    Wie ist das gemeint, frage ich mich, wenn sich diese besorgten Bürger*innen darüber echauffieren, das „N-Wort“ nicht mehr laut sagen zu dürfen, dass sie in einer Meinungsdiktatur leben und das die Politiker*innen und wir, ihre sogenannten Gegner*innen, Nazis und Verbrecher sind die eingesperrt oder schlimmeres gehören?

    Und wenn dann am Ende dieser Tiraden dann noch lakonisch gefragt wird „ob man darum jetzt Rassist*in sei? Dann kann ich nur antworten ja! Ja verdammt! Das bist Du, das seid Ihr!

    Und zwar nicht aus Zufall oder widrigen Umständen, oder des Zeitgeistes wegen, nein, Ihr seid es aus Absicht und Überzeugung!

    Und diese Menschen vereinnahmen den Protest. Einen Protest der gottseidank erlaubt ist. Einen Protest dessen Inhalte ich sicher nicht teile – den ich aber dennoch akzeptiere – aber nicht, wenn er von Nazis, unterwandert, missbraucht und instrumentalisiert wird.

    Die Sorge um „die Kinder“, „Diskriminierung und Unterdrückung“, darum, „in der Freiheit beschnitten zu sein“ und in euren „Überzeugungen diffamiert“ – das höre ich von euch?

    Was für ein Schlag ins Gesicht aller Derjenigen, die Diskriminierung tagtäglich erfahren müssen! Was für ein Hohn gegenüber jenen, die existenziell leiden, sterben, in dieser Krise! Was für eine Borniertheit gegenüber der Freiheit! Was für eine Missachtung von Solidarität!

    Ja, natürlich haben diese Nazis Angst. Aber bestimmt nicht um die Kinder oder die Meinungsfreiheit. Sie rührt lediglich aus der Angst vor dem Verlust von Privilegien. Ihren Privilegien. Ihren Privilegien als weiße Deutsche. „Wer es gewohnt ist privilegiert zu sein – empfindet Gleichheit als Unterdrückung!“ Das ist es, was sie nicht schlafen lässt.

    Aber eure Freiheit ist nicht mehr wert als die Freiheit der Anderen.

    Euer sogenannter Kampf ist kein Kampf um die Freiheit – er bleibt eine Verteidigung eurer Privilegien. Ihr seid nicht „die rote Linie“ – ihr habt eine rote Linie überschritten. Ihr könnt so weiter machen, lügen, hetzen und versuchen, euch in die Mitte der Gesellschaft zu wanzen, aber dann müsst ihr euch gefallen lassen, dass ich Euch Nazis oder mindestens Arschlöcher, egozentrische Arschlöcher nenne.

    Und ich werde das nicht, nicht mit diesen Menschen, diskutieren.

    Faschist*innen hören niemals auf Faschist:innen zu sein – man diskutiert nicht mit ihnen, hat die Geschichte gezeigt.

    Aber, es gibt immer ein aber, unter den Demonstrant:innen, die sich dort sammeln um ihrem Unmut, ihre berechtigten Sorgen und Ängste zu äußern, befinden sich auch Menschen, die mit Sicherheit nicht dieses Gedankengut teilen. Und das verwirrt mich, insbesondere bei Menschen, die ich persönlich kenne und anders eingeschätzt hätte. Ich höre im persönlichen Gespräch immer wieder Beteuerungen, dass man von Nazis unter den Demonstrant:innen und in der Bewegung nichts wisse und nie welche gesehen habe. Und ich möchte das glauben – aber frage mich wie, wie das sein kann, wo es doch so offensichtlich ist! Und dann wehren sich diese Menschen, verwahren, wehren sich mit ihrem Recht und Ihrer Überzeugung, laut und vehement dagegen, mit Nazis in einen Topf geworfen zu werden. Aber für diese Absolution, für diese Unterscheidung gibt es Bedingungen.

    Und darum bitte ich Euch, laut und mit Nachdruck um: Gegenrede!

    Ich bitte euch um Protest. 

    Ich verlange eure Empörung. 

    Und eine klare rote Linie, eine klare rot Linie in der Abgrenzung zu den Faschist:innen! Ich verlange nichts mehr und nichts weniger als Solidarität. Denn es gibt kein „höheres Ziel“, das den Schulterschluss mit Nazis legitimiert. Nein. Niemals!

    Knut Szmit

  • Jörg Höfeldt (Der Schorsch aus Baukau) auf der Kundgebung

    Warum kommen die ganzen Vollpfosten überhaupt nach Herne?

    Tach,

    ich bin der Schorsch aus Baukau, das liegt gleich neben Crange, für die die nicht aus Wanne-Eickel und Herne sind. Und das sind ja heute eine ganze Menge, wir sind alle aussem Ruhrpott,  und wir sind hier weil wir nicht wollen, dass unser schönes Ruhrgebiet als Hort von Schwurblern, Coronaleugnern und Verschwörungstheoretikern dargestellt wird. In unserm Pott werdet ihr euer braunes Süppchen nicht kochen, ihr Wahnwichtel.

    Warum kommen die ganzen Vollpfosten überhaupt nach Herne? Frank Goosen sein Opa würde ja jetzt sagen: Woanders ist auch Scheiße. Aber mal im Ernst: In Herne haben die angeblich so besorgten Bürger und die Impfgegner längst aufgegeben, weil das Bündnis Herne sich seit über zwei Jahren, seit August 2019, quergestellt hat. Die Herner Zivilgesellschaft steht nämlich für Demokratie und Rechtsstaat, auch wenn nicht alles nur toll ist, auch wenn wir an verschiedenen Punkten Kritik üben.

    Kritik gehört nämlich zur Demokratie, genauso wie Diskussion. Nur ist mit manchen Zeitgenossen schwierig zu diskutieren, wegen der alternativen Fakten. Deshalb hab ich mich jetzt auf Diskussion plus verlegt, ist so ähnlich wie 2 + bei Corona. Wenne einen findest, der überhaupt mit dir diskutieren will, hört sich das oft so an: „Wir leben in einer Corona-Diktatur, die Versammlungsfreiheit ist eingeschränkt, die Medien sind gleich geschaltet.“

    Jetzt kannste versuchen, das Stück für Stück auseinander zunehmen. Du kannst es aber auch mit Diskussion 2+ versuchen. Dann sagste zu ihm: „Corona-Diktatur? Wenne du mal ne richtige Corona Diktatur erleben willst, musste nach China fliegen. Wenn da ein Corona-Ausbruch ist, wird die ganze Stadt zugemacht. Kommt keiner mehr raus und keiner mehr rein. Und wenn du positiv bist, kommt das Nachbarschaftskomitee und vernagelt deine Wohnungstür. Dann kannste nen Eimer am Strick aus dem Fenster hängen und da tun sie dir dann etwas zu essen rein. Corona-Diktatur.

    Und Versammlungsfreiheit: Flieg mal nach Moskau, ach so, geht ja nicht mehr. Wenn du da auf dem Roten Platz mit mehreren so einen „Abendspaziergang“ machst wie hier die „besorgten Bürger“, dann kassiert dich die Miliz ein, bevor du noch „Krieg“ oder „Putin“ sagen kannst. Versammlungsfreiheit.

    Und gleich geschaltete Medien: Flieg mal über Polen nach Ungarn, da kannste dir dann die Medienlandschaft mal angucken.“

    Leider hab ich das Geld für die Tickets und Fahrkarten noch nicht zusammen. Aber ich hab bei telegram einen Aufruf gestartet, so ne Art foundraising, damit ich dem das alles finanzieren kann.

    Bis dann müssen wir weiter diskutieren: 2+.

    Bleibt alle gesund

    Bis die Tage

    Der Schorsch aus Baukau (Jörg Höhfeld)

  • SharePic zu "Packt den Pott nicht an! Der Plan steht!"

    Packt den Pott nicht an! Der Plan steht!

    • 14:00 Uhr: Interreligiöses Friedensgebet vor der Christuskirche (Hauptstraße)
    • 14:30 – 18:00 Uhr: Kundgebung AM BUSCHMANNSHOF

    Wir starten mit einem interreligiösen Friedensgebet vor der
    Christuskirche mit anschließendem
    Demozug zum Kundgebungsort.

    Unsere zentrale Kundgebung wird
    AM BUSCHMANNSHOF stattfinden (viel besser als der Kirmesplatz).

    Größere Karte anzeigen

    Dort präsentieren wir euch ab etwa 14:30 Uhr bis etwa 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

    Wir haben interessante Redebeiträge; musikalisch unterstützt werden wir von Edy Edwards und maryakaPottporus ist auch am Start. Als besonderes Highlight haben wir das Samba Syndikat zu Gast!

    Außerdem besteht natürlich viel Gelegenheit, miteinander und mit uns ins Gespräch zu kommen.

    Für die, die mögen, wird es auch die Möglichkeit zur visuellen und akustischen Begegnung mit dem Demozug der „Wahnwichtel“ geben. Informationen hierzu gibt es kurz vorher über unsere bekannten Kanäle bzw. ab 14:00 Uhr an unserem Kundgebungsort.

    Teilt diese Information gern in eurem Umfeld

    Wir freuen uns auf euch!

  • SharePic zu P"ackt den Pott nicht an! – Update!"

    Packt den Pott nicht an! – Update!

    Liebe Unterstützer:innen,

    wir werden morgen Vormittag (Mi, 02.03) den finalen Ort unserer Kundgebung „Packt den Pott nicht an!“ und die genauen Zeiten kommunizieren. Wir befinden uns gerade in letzter Abstimmung mit Polizei und Ordnungsbehörden.

    Danke für eure Geduld und euer Verständnis!

  • SharePic zu "Pack den Pott nicht an! Neue Webseite"

    Packt den Pott nicht an! Neue Web-Seite!

    Für unsere Veranstaltung „Packt den Pott nicht an!“ haben wir eine eigene Web-Seite erstellt: https://packt-den-pott-nicht-an.de/

    Auf dieser Seite veröffentlichen wir unsere Aufrufe, Grafiken und Flyer!

    Ihr möchtet unseren Aufruf auch öffentlich unterstützen?

    Schickt euer Logo an info@packt-den-pott-nicht-an.de; wir veröffentlichen und verlinken es auf unserer Unterstützer:innen-Seite!

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 26.02.2022"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 26.02.2022

    Am kommenden Samstag, 26.02.2022, findet die Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen angeblich doch wieder statt. Wir sind sehr gespannt, ob es den Veranstalter:innen gelingt, nach drei Wochen Pause überhaupt noch jemand auf die Straße zu locken …

    Für den kommenden
    Samstag, 26.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: „Schützt das Mahnmal!“ – Mahnwache der „Schirme gegen Rechts“ & Bündnis Herne (anschließend zur Kreuzkirche)
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug Richtung Robert-Brauner-Platz

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung (1):

    Am Montag (21.02.2022) waren wir mit unserer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz vertreten. Trotz des schlechten Wetters hatten sich eine ganze Reihe Teilnehmer:innen zu uns gesellt.

    Wer nicht kam, waren die „Spaziergänger:innen“ – diese hatten es vorgezogen, auf einer Route fern der Bahnhofstraße (bis zum Südpool!) zu laufen, vermutlich, um uns aus dem Weg zu gehen.

    Viel mehr als zehn Personen und einen Hund hat die Truppe nicht zusammengebracht.

    Dieser wirklich
    lächerlichen Show werden wir zukünftig nicht mehr so viele Ressourcen widmen.

    Wir behalten die Lage natürlich weiter im Auge – wenn wir etwas planen, findet ihr die nötigen Infos auf den gewohnten Kanälen (z.B. hier oder auch unter
    www.buendnis-herne.de).

    Vorankündigung (2):

    Für den 06.03.2022 planen die Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen eine „Großdemo“ auf dem Kirmesplatz in Wanne-Eickel.

    Diese Vereinnahmung unserer Stadt und unserer Region werden wir nicht unwidersprochen lassen.

    In Kürze gibt es weitere Informationen – tragt euch den Termin auf jeden Fall schon mal in den Kalender ein 😉

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

    *********************************

    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

    *********************************

    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic zu "Packt den Pott nicht an! Save the date!"

    Packt den Pott nicht an! Save the date!

    Save the date! Herne, 06.03.2022!

    Für den 06.03.2022 planen die Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen eine „Großdemo“ auf dem Kirmesplatz in Herne-Crange.

    Auf Telegram wird hierzu mit einem martialisch wirkenden Video geworben. Die Herner würde sie und ihre Meinung auch nicht überhören können!

    Ehrlich? Diese Vereinnahmung unserer Stadt und unserer Region werden wir nicht unwidersprochen lassen. Wir werden zeigen, dass Verschwörungsgläubige, Antisemiten und Rechtsextreme bei uns (und anderswo) nicht willkommen sind!

    In Kürze gibt es weitere Informationen – tragt euch den Termin auf jeden Fall schon mal in den Kalender ein 😉

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (21.02.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 21.02.2022

    Auch an diesem Montag findet wieder ein als Versammlung angemeldeter „Spaziergang“ durch Herne statt.
    Mittlerweile kann es als gesichert angesehen werden: Hinter den Anmeldungen steckt ein Vorstandsmitglied des Kreisverbands Bochum der Partei „dieBasis“.

    Im Nachgang zum letzten „Spaziergang“ haben wir Hinweise über die sozialen Medien erhalten, dass auf dem Rückweg über die Bahnhofstraße mehrere Mitglieder der „Bruderschaft Deutschland“ im Umfeld des „Spaziergangs“ beobachtet wurden; sie sollen z.B. die Seitenstraßen „bewacht“ und auch Menschen „angemacht“ haben, die sich dem „Spaziergang“ zu auffällig genähert hätten.

    Wir rufen auch für Montag, 21.02.2022, wieder zu einer Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz auf (ab 18:00 Uhr), auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist.

    Die „Schirme gegen Rechts“
    veranstalten unter dem Motto „Gegen jeden Antisemitismus“ ebenfalls ab 18:00 Uhr Mahnwachen (Kugelbrunnen und Bahnhof/Höhe „Pizza Arena“).

    Die Evangelische Kreuzkirchengemeinde lädt übrigens um 18:00 Uhr zu einem „Friedenssingen“ auf dem Europaplatz ein. Mit Glockengeläut und Gesang will die Kirchengemeinde ein Zeichen für ein friedliches und tolerantes Miteinander in unserer Stadt gegen Rechtsextremismus, Geschichtsverleugnung, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt setzen.

    Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung! Bringt eure roten Karten mit 😉

     

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

     

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • Foto der Plakate der Schirme gegen Rechts auf der Mahnwache

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (19.02.2022)

    Wir gedenken der Opfer von Hanau

    Auch am Samstag, 19.02.2022, findet keine Demo der Coronaleugner:innen und Maßnahmenverweiger:innen statt. Voraussichtlich stellt die Gruppe ihre diesbezüglichen Aktivitäten sogar ganz ein (die „Montagsgruppe“ geht aber weiter „spazieren“!).

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    Für den kommenden Samstag, 19.02.2022, lädt das Bündnis Herne zu folgenden Aktionen in der Herner Innenstadt ein:

    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Interreligiöses Friedensgebet mit anschließendem Demozug zum Mahnmal an der Bebelstraße (!)
    • 11:30 Uhr Mahnmal an der Bebelstraße: Gedenkveranstaltung der „Schirme gegen Rechts“ für die Opfer von Hanau vor zwei Jahren (nicht am Shoah-Mahnmal!)

    Achtung: Auf dem Robert-Brauner-Platz wird diesmal keine Kundgebung stattfinden!

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    Vorankündigung:

    Am Montagabend werden wir uns wieder auf dem Robert-Brauner-Platz positionieren, auch um zu beobachten, inwieweit die „Bruderschaft Deutschland“ inzwischen in die „Spaziergänge“ involviert ist. Die „Schirme gegen Rechts“ werden ebenfalls in der Stadt sein.

    Weitere Infos findet ihr kurzfristig auf den üblichen Kanälen.

  • SharePic Bündnis Herne "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache am 14.02.2020)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (Mahnwache)

    Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (Mahnwache)

    Anlass für diese Mahnwache sind die fortgesetzten Versuche von Coronaleugner:innen, in Herne die sogenannten „Montagspaziergänge“ zu etablieren. Unter dem Vorwand der „Maßnahmenkritik“ betreibt diese Gruppierung ihre Propaganda aus Des- und Falschinformationen, wähnt sich im Widerstand gegen eine Diktatur und ergeht sich in entsprechenden Umsturzfantasien.

    Angesichts der bisherigen Erfolglosigkeit (kaum Teilnehmende, keine Außenwirkung) haben sie es am vergangenen Montag erstmals im Rahmen einer angemeldeten Versammlung einschließlich Demozug versucht. Trotz geringer Beteiligung (16 Teilnehmende + 2 Hunde) wurde in den Megafondurchsagen auf die Fortsetzung an den folgenden Montagen hingewiesen.

    Mit unserer erneuten Mahnwache auf dem Robert-Brauner-Platz möchten wir zeigen, dass diese antidemokratischen Bestrebungen in Herne nicht mehrheitsfähig sind.

    Um unseren Protest sichtbar zu machen, haben wir etwas vorbereitet.

    Bringt aber gern auch eure roten Karten wieder mit 😉

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    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unsere bisherigen Statements:

    https://www.buendnis-herne.de/warum-stehen-wir-heute-15-01-2022-hier-auf-dem-robert-brauner-platz

    https://www.buendnis-herne.de/stellungnahme-zu-den-demonstrationen-an-den-vergangenen-samstagen-in-der-herner-innstadt

    https://www.buendnis-herne.de/statement-zu-montaeglichen-spaziergaengen-in-herne

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    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

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    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

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