Schlagwort: Ankündigung

  • SharePic zur Kundgebung "Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (22.01.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! (22.01.2022)

    Am vergangenen Samstag haben sich die selbsternannten „Maßnahmenkritiker“ mit ihren Lautsprecherdurchsagen als das präsentiert, was sie sind: Coronaleugner, Maßnahmen- und Solidaritätsverweigerer, die Verschwörungserzählungen anhängen und Fehlinformationen verbreiten. Die Gruppe ist mithin bei weitem nicht so harmlos, wie sie sich selbst gern darstellt, sondern demokratiefeindlich.

    Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Demokratiefeinde in Herne nicht willkommen sind!

    Gleichzeitig rufen wir alle Herner Demokrat:innen dazu auf, sich solidarisch zu zeigen mit unserer Mitstreiterin Melanie Jansen, Pfarrerin der Kreuzkirchengemeinde. Sie hat inzwischen bereits zwei Mal Todesdrohungen erhalten im zeitlichen Zusammenhang mit unseren gemeinsamen Veranstaltungen!

    *********************************

    Deshalb ruft das Bündnis Herne dazu auf, auch am kommenden Samstag, 22.01.2022, in die Herner Innenstadt zu kommen:

    • 11:00 Uhr Robert-Brauner-Platz: Kundgebung „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche:
      Friedensgebet
      mit anschließendem
      Demozug
      zum Robert-Brauner-Platz (diesmal u.a. mit der Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Herne, Claudia Reifenberger)
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz:
      Mahnwache „Schützt das Mahnmal!“ mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz

    *********************************

    Wir als Bündnis Herne sehen uns nicht in der Rolle, für oder gegen bestimmte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung einzutreten oder über Corona aufzuklären, auch wenn wir die Impfung grundsätzlich als Akt der Solidarität betrachten.

    Unsere Kundgebungen richten sich insofern nicht gegen Kritiker staatlicher Entscheidungen zur Pandemiebekämpfung, sondern gegen den antidemokratischen Hintergrund der Coronaleugnerdemos.

    Hierzu auch unser
    Statement vom vergangenen Samstag, sowie unsere Stellungnahmen zu den Demos (samstags) und „Spaziergängen“ (montags):

    *********************************

    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte haltet euch während der Kundgebungen an das verpflichtende Tragen eines medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

    *********************************

    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic zur Kundgebung "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (15.01.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander und solidarisch durch die Pandemie! 15.01.2022

    Trotz kurzfristiger Mobilisierung sind am vergangenen Samstag etwa
    200 Menschen unserem Aufruf gefolgt, Gesicht zu zeigen und ein Zeichen zu setzen für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie!

    Wir sind uns sicher: Da geht noch mehr!

    Es wird Zeit, dass die vernünftige, bislang leise und zurückhaltende Mehrheit der Gesellschaft sichtbar wird!

    Wir müssen uns dagegen wehren, dass eine kleine Gruppe mit ihrem egoistischen und in Teilen demokratiefeindlichen Geschrei versucht, einen Spaltkeil in die Gesellschaft zu treiben, nur um anschließend Toleranz für sich einzufordern.

    Deshalb ruft das Bündnis Herne dazu auf, auch am kommenden Samstag, 15.01.2022, in die Herner Innenstadt zu kommen:

    • 11:00 Uhr Robert-Brauner-Platz: Mahnwache „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet mit anschließendem Demozug zum Robert-Brauner-Platz
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Mahnwache „Schützt das Mahnmal!“ mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche/zum Robert-Brauner-Platz

    Seit Dezember 2021 gibt es auch in Herne Demonstrationen von Gegner:innen der Coronamaßnahmen; sie versuchen, einen harmlosen Anschein zu erwecken („für glänzende Kinderaugen“), der Freiheitsbegriff, den sie propagieren, ist allerdings ein sehr ichbezogener.

    Das gemeinsame Auftreten mit Rechtsradikalen und anderen Demokratiefeinden wird von ihnen nicht als problematisch empfunden.

    Unser Statement dazu findet ihr hier.

    Darüber hinaus wird montags abends nun auch in Herne „spazieren gegangen“, wie schon bundesweit und in mehreren unserer Nachbarstädte.

    Auch hierzu hatten wir bereits ein Statement veröffentlicht.

    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte tragt daher während der Veranstaltung(en) einen medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

    *********************************

    Das Bündnis Herne ist ein überparteilicher und religionsübergreifender Zusammenschluss der Herner Zivilgesellschaft. Unsere Veranstaltungen sind keine Plattform für Eigenwerbung von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und religiösen Gemeinschaften.

    Wir verzichten daher alle auf das Zeigen von entsprechender großflächiger Symbolik (z. B. Fahnen) und erwarten dies auch von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen. Dies gilt auch für Nationalflaggen.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Das Bündnis Herne weist außerdem noch einmal auf den Konsens der Gewaltfreiheit hin.

  • SharePic zur Kundgebung "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! (08.01.2022)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie! 08.01.2022

    Es wird Zeit, dass die Herner Zivilgesellschaft einmal wieder Gesicht zeigt und ein Zeichen setzt für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie!

    Es wird Zeit, dass die bislang leise und vernünftige Mehrheit der Gesellschaft sichtbar wird!

    Seit Dezember 2021 gibt es auch in Herne Demonstrationen von Gegner:innen der Coronamaßnahmen; sie versuchen, einen harmlosen Anschein zu erwecken („für glänzende Kinderaugen“), der Freiheitsbegriff, den sie propagieren, ist allerdings ein sehr ichbezogener.

    Das gemeinsame Auftreten mit Rechtsradikalen und anderen Demokratiefeinden wird von ihnen nicht als problematisch empfunden.

    Unser Statement dazu findet ihr hier.

    Darüber hinaus wird montags abends nun auch in Herne „spazieren gegangen“, wie schon bundesweit und in mehreren unserer Nachbarstädte.

    Auch hierzu hatten wir bereits ein Statement veröffentlicht.

    Wir wehren uns dagegen, dass eine kleine Gruppe mit ihrem egoistischen und in Teilen demokratiefeindlichen Geschrei versucht, einen Spaltkeil in die Gesellschaft zu treiben, nur um anschließend Toleranz für sich einzufordern.

    Deshalb ruft das Bündnis Herne dazu auf, am Samstag, 08.01.2022, in die Herner Innenstadt zu kommen:

    • 11:00 Uhr Robert-Brauner-Platz: Mahnwache „Bündnis Herne für ein solidarisches Miteinander“ mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche.
    • 11:00 Uhr Europaplatz/Kreuzkirche: Friedensgebet der Ev. Kreuz-Kirchengemeinde, der Kath. Kirchengemeinde St. Dionysius und der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen.
      „Gemeinsam wollen wir für ein friedliches Miteinander beten und ein Zeichen gegen die Spaltung unserer Gesellschaft und Geschichtsverleugnung sowie für Frieden und ein gutes Miteinander in unserer Stadt setzen“, sagt Pfarrerin Melanie Jansen.
    • 11:00 Uhr Shoah-Mahnmal / Willi-Pohlmann-Platz: Schirme gegen Rechts: „Schützt das Mahnmal!“ mit anschließendem Demozug zur Kreuzkirche

    ****************************************

    Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wenn wir in der aktuellen pandemischen Situation zu einer solchen Veranstaltung aufrufen.

    Bitte tragt daher während der Veranstaltung(en) einen medizinischen MNS und haltet so gut wie möglich Abstand!

  • SharePic zu der Kundgebung "Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie (15.12.2021)"

    Herner Plätze: Miteinander durch die Pandemie

    Inzwischen befinden wir uns in der Bundesrepublik im 21. Monat des pandemischen Ausnahmezustandes und aller zwischenzeitlicher Entspannungen zum Trotz, ist ein Ende dieser Lage noch nicht in greifbare Nähe gerückt. Als Bündnis Herne haben wir vor ziemlich genau einem Jahr mit unserer Online-Tagung „Corona und die Stadtgesellschaft“ auf die Gefahren hingewiesen, die die Krise auch für die Zivilgesellschaft und den gesamten sozialen Zusammenhalt birgt. Damals wie heute ist klar, dass Corona mehr gefährdet als die körperliche Gesundheit. Die epidemiologisch alternativlose Praxis des social distancing hat große Herausforderungen mit sich gebracht, die in Kürze dieses Aufrufes gar nicht dargestellt werden können. Der Schaden durch die Pandemie umfasst ökonomische Sorgen, psychische Belastungen, ein Abdriften von Bevölkerungsteilen in den Verschwörungsglauben und allem voran den Verlust von inzwischen mehr als 100.000 Menschenleben, die unter den gegebenen Umständen kaum angemessen betrauert werden konnten. Aus diesen Gründen und weil wir weiterhin der Überzeugung sind, dass die Coronakrise nur miteinander zu überstehen ist, möchten wir für kommenden Samstag gemeinsam mit den Schirmen gegen Rechts, der evangelischen Kreuzkirchengemeinde, der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen und der katholischen Gemeinde zu zwei Aktionen aufrufen.

    11:00 Uhr | Shoa Mahnmal am Willi-Pohlmann-Platz

    Die Schirme gegen Rechts erinnern in einer kurzen symbolischen Mahnwache an die Allgegenwärtigkeit antisemitischer Weltsauffassungen und Narrative. Insbesondere im Kontext von Querdenken-Protesten kam es in den vergangenen Monaten gehäuft zu Relativierungen der Shoa, indem unzulässige Vergleiche zwischen der Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden und Pandemieleugner:innen gezogen wurden. Ihren Gipfel erreichten diese strukturell antisemitischen Erzählungsmuster in Verschwörungsgebilden um ein angeblich planvolles Handeln von imaginierten Eliten, die die Krise für ihre Zwecke instrumentalisieren würden. Diese Gedankengebilde sind nach wie vor brandgefährlich und bergen den Kern von Vernichtungsphantasien. Darauf immer wieder aufmerksam zu machen, ist eine immerwährende Verpflichtung und wir rufen dazu auf, die Schirme gegen Rechts bei ihrer Aktion zu unterstützen.

    11:30 Uhr | Europaplatz

    Die Kreuzkirchengemeinde möchte gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Islamischen Gemeinde Röhlinghausen mit einem interkonfessionellen Friedensgebet an die inzwischen über 302 Hernerinnen und Herner erinnern, die in Folge einer Infektion mit Covid-19 ums Leben gekommen sind. Wir möchten den Hinterbliebenen unser Mitgefühl aussprechen, gemeinsam innehalten und ein stilles Zeichen des Miteinanders senden.

  • Flyer der Omas gegen Rechts "Asyl ist Menschenrecht"

    OMAS GEGEN RECHTS: Asyl ist Menschrecht!

    Am 10.12. ist der „Internationale Tag der Menschenrechte“.

    Aus diesem Anlass rufen die
    OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West zu einer Kundgebung auf. Alle Details findet ihr im Ankündigungsflyer!

  • Einladungstext "Das Licht der Welt für die Frauen der Welt"

    „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“

    „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“

    Heute beginnt eine landesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen. Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November (Donnerstag) sind auch in Herne Veranstaltungen geplant.

    Die Evangelische Kreuz-Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrei St. Dionysius laden um 17.30 Uhr zu einem Friedensgebet auf dem Europaplatz vor der Kreuzkirche ein. Unter dem Motto „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“ wird für Frieden gebetet und mit einem anschließendem „Lichtergang“ soll die Solidarität mit allen Opfern von Menschenrechtsverletzungen zum Ausdruck gebracht werden.

    Das Bündnis Herne ist dabei!

    Fühlt euch herzlich zur Teilnahme eingeladen!

  • SharePic zum Workhop "Quo vadis Bündnis Herne?"

    Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne

    Gemeinsam haben wir als Bündnis Herne in den vergangenen gut zwei Jahren eine Menge erreicht: Wir haben die antifaschistischen Kräfte dieser Stadt gebündelt, haben einen guten Teil zur Beendigung der rechtsradikalen Mobilisierung in Herne-Mitte beigetragen, haben Aufklärungsarbeit in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Feldern betrieben und waren immer dann zur Stelle, wenn antidemokratische Kräfte versuchten, sich Gehör zu verschaffen. Darauf sind wir stolz und sagen an dieser Stelle „Danke für eure großartige Unterstützung“!

    Doch wir wären nicht wir, wenn wir uns auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen würden. Wir müssen nun daran arbeiten, unseren Zusammenschluss beisammenzuhalten, ihn mit Leben zu füllen und ihm nachhaltige und tragfähige Strukturen zu geben. Das können und wollen wir aber nicht allein im kleinen Kreis des Orgateams erarbeiten. Wenn wir unserem Anspruch gerecht werden wollen, auch zukünftig als starke Stimme für Demokratie, Meinungsfreiheit und die Offenheit unserer Stadt einzutreten, brauchen wir dazu erneut den Einsatz von euch allen.

    Deshalb heißt es am Samstag, 13.11.2021, von 11 bis 17 Uhr:

    „Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne“

    Schüttelt endgültig die Pandemielethargie ab und gestaltet mit uns gemeinsam die zukünftige Ausrichtung des Bündnis Herne!

    Programm

    Geplant ist folgendes Programm – für die Moderation konnten wir die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) gewinnen:

    1. Begrüßung
    2. Ideensammlung in der Gruppe: Was können wir am besten? Was machen wir am liebsten? Was liegt mir persönlich am Herzen? Wie soll das Bündnis Herne zukünftig thematisch ausgerichtet werden?
    3. Kurzer Input-Vortrag MBR: Was können zivilgesellschaftliche Bündnisse leisten?
    4. Offene Diskussion mit dem Ziel, unser Leitbild zu präzisieren
    5. Pro/Contra Vereinsgründung
    6. Jahresplanung 2022

    Für ausreichend Pausen und Zeit zum individuellen Austausch ist ebenso gesorgt wie für die Verpflegung vor Ort!

    Anmeldung (bis 31.10.2021):

    Bitte meldet euch verbindlich über dieses >Kontaktformular< an.

    In diesem Fall müssen wir auf einer Voranmeldung mit Klarnamen bestehen. Die Kontaktdaten werden nach Abschluss der Veranstaltung selbstverständlich gelöscht. Es stehen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung. Gegebenenfalls können wir daher nicht alle Voranmeldungen berücksichtgen!

    Den Veranstaltungsort teilen wir euch in der finalen Anmeldebestätigung mit.

    Ausschluss von der Veranstaltung

    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, oder ihre ablehnende Haltung zum Bündnis Herne deutlich gemacht haben, sind von unserer Veranstaltung ausgeschlossen.

    Infektionsschutz:

    Wir achten selbstverständlich auf alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen.

    Bitte bringt einen
    2G Nachweis zum Workshop mit.

    Wir freuen uns auf zahlreiche und motivierte Teilnahme!

  • Flyer "Mein Licht gegen des Vergessen"

    Mein Licht gegen das Vergessen

    Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 9. November 2021 am Herner Shoah-Mahnmal (Kulturzentrum) und in der Nähe des Polizeipräsidiums

    Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 9. November 2021 am Herner Shoah-Mahnmal (Kulturzentrum) und in der Nähe des Polizeipräsidiums

    Im Bündnis wollen die DGB-Geschichtswerkstatt, das Unterrichtsfach „Kohlengräberland“ der Erich-Fried-Gesamtschule, das Projekt „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“, der Förderverein „Mahn- u. Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V.“ und das „Bündnis Herne“ in diesem Jahr wieder der NS-Opfer gedenken und an die Gräueltaten in der Reichspogromnacht 1938 in Herne und Wanne-Eickel erinnern. Ein besonderer Stellenwert hat in diesem Jahr der gemeinsame Einsatz für einen Lern- und Gedenkort im Zellentrakt des ehemaligen Polizeigefängnisses im Hof des aktuell zum Verkauf stehenden Herner Polizeipräsidiums.Zum Hintergrund:

    Vor 83 Jahren brannten auch in Herne und Wanne-Eickel die Synagogen, wurden Menschen mit jüdischem Glauben erniedrigt, ausgeraubt, verfolgt, gequält und ermordet. Mehr als 400 jüdische Mitbürger, über 1.700 ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, zahlreiche politische und religiöse Nazi-Gegner, Sinti und Roma, Behinderte, Emigranten und Widerstandskämpfer, aber auch 1.500 Bombenopfer des von den Nazis entfachten Weltkrieges dürfen, nach Meinung der Veranstalter nicht vergessen werden.

    Zellentrakt des Polizeigefängnisses muss Lern- und Gedenkort werden

    Viele Naziopfer waren von 1933 bis 1945 im ehemaligen Polizeigefängnis Herne inhaftiert und wurden von hier auf Transport in Zuchthäuser und Vernichtungslager geschickt. Insofern wollen die Veranstalter die diesjährige Manifestation auch als Unterstützung für die Forderung nach der Einrichtung eines ständigen Lern- und Gedenkortes im ehemaligen Polizeigefängnis verstanden wissen. Herne braucht einen historischen Ort, wo aktives Erinnern an die Nazi-Barbarei mit dem heutigen Einsatz für Demokratie und Menschenwürde verbunden wird. Dafür bietet sich das nahezu im Originalzustand erhaltene, ehemalige Polizeigefängnis, wie kein anderes Gebäude an.

    Erinnern mit Einsatz für Demokratie und Menschenwürde verbinden

    Auch heute gibt es wieder Besorgnis erregenden Juden- und Ausländerhass, wie aktuelle Ereignisse gezeigt haben. Am 2. Juni 2019 wurde in Wolfhagen der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wegen seiner Bemühungen für Asylsuchende umgebracht, am 9. Oktober brachte ein Attentäter zwei Menschen um, weil sein Terroranschlag auf die Synagoge in Halle gescheitert war. Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau 9 Bürger mit Migrationshintergrund bei einem rechten Terroranschlag ermordet.
    Seit 2019 sind rechte Straftaten um 15% gestiegen. In diesem Zeitraum gab es 43.6471 rechtsextreme Straftaten, 1.948 davon waren Gewalttaten wie Körperverletzungen oder Brandstiftungen. An jedem Tag gab es 3 rechtsextremistische Gewalttaten, denen Menschen zum Opfer fielen. Sympathien für rechtsextreme, nationalistische, rassistische und antisemitische Bewegungen werden in der Öffentlichkeit mehr und mehr offen zur Schau gestellt, und Hass und Hetze in sozialen Netzwerken und bei rechtspopulistischen Aufmärschen sind an der Tagesordnung.
    Die Initiatoren: „Wir möchten Mitschüler*innen, Eltern, Freunde und Lehrer*innen einladen, uns auch in diesem Jahr wieder bei der Gedenkfeier zu begleiten, um ein persönliches Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen und für eine demokratische Gesellschaft einzustehen.“

    Zum Ablauf der Veranstaltung:

    Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Shoah-Mahnmal (Willi-Pohlmann-Platz, hinter dem Kulturzentrum / Stadtbücherei). Hier werden – nach einer Schweigeminute – Rosen für die jüdischen Opfer unserer Stadt abgelegt.
    Um 10.15 Uhr Schweigemarsch, am Rathausplatz vorbei über die Freiligrathstr. zum Mahnmal an der Bebelstraße (gegenüber der Herner Post).
    Gegen 10.30 Uhr folgt die Kranzniederlegung am Mahnmal an der Bebelstraße unweit des ehemaligen Polizeigefängnisses zu Ehren der Opfer des Nazi-Terrors

    Es sprechen Schüler*innen des Kohlengräberland-Projekts der EFG und Rolf Dymel vom Förderkreis „Mahn- u. Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V.“
    (Veranstaltungsende: ca. 11.00 Uhr )

    Zur Teilnahme rufen auf:

    Schülerinnen und Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule, Kohlengräberland-Projekt,
    Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Herner DGB-Geschichtswerkstatt, Förderkreis „Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V“ , Bündnis Herne

  • SharePic Rettungskette für Menschenrechte

    Rettungskette für Menschenrechte

     #HandinHand

    Samstag, 18.09.2021, von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr.

    Eine Menschenkette von der Nordsee bis zum Mittelmeer!

    Diese „Rettungskette“ steht für die Forderung nach einem humanen und gastfreundlichen Umgang mit Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

    Wir vom Bündnis Herne begrüßen dieses wichtige und starke Signal.

    Insofern ist eine Beteiligung an dieser großartigen Aktion für uns selbstverständlich!

    Gerade, nachdem vor einigen Wochen die im Herner Stadtrat vertretenen demokratischen Fraktionen gemeinsam (!) beschlossen haben, Herne zum „Sicheren Hafen“ zu erklären.

    Die Kette führt auch quer durch das Ruhrgebiet – uns am nächsten ist der Abschnitt „Bochum“, für den die dortigen „Omas gegen rechts“ die Organisation übernommen haben.

    Das Bündnis Herne positioniert sich an der geplanten Route auf dem „Platz des Europäischen Versprechens“ (Christuskirche), Kommt gerne entweder dorthin oder zum offiziellen Startpunkt „Bongardstraße/Große-Beckstraße“.

    Anm.: Dies ist eine eigenständige Veranstaltung der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West. Das Bündnis Herne unterstützt jedoch gerne diese Aktion und wird ebenfalls an dieser teilnehmen.

  • SharePic zu Bündnis Herne "Herner Plätze: Bundestag nazifrei"

    Herner Plätze: Bundestag nazifrei

    Bundestag nazifrei

    Die „Spaziergänge besorgter Bürger“, gesteuert und unterstützt von neonazistischen Kreisen, die Autokorsos der nach rechts sehr offenen „Querdenker“ im Frühling diesen Jahres – auch in Herne gibt es Gruppierungen, die den Rechtsstaat infrage stellen und die Gesellschaft spalten. Die AfD als parlamentarischer Arm dieser Bestrebungen bewirbt sich für Mandate im nächsten Bundestag, auch die neue Partei „Die Basis“ steht in Herne zur Wahl.

    Mit der kreativen Kampagne „Bundestag nazifrei. Keine Stimme für AfD und andere Rassisten“ hält u.a. der DGB Ruhr-Mark dagegen. Das Bündnis Herne hat sich dieser Kampagne bereits vor einiger Zeit angeschlossen, denn rechtspopulistische, antidemokratische und rassistische Parteien haben keine Lösungen zu bieten!

    Gemeinsam laden wir dazu ein, auf dem Friedrich-Ebert-Platz vorm Herner Rathaus ein sichtbares, unmissverständliches Zeichen gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierungen aller Art zu setzen.

    Unsere kleine Aktion findet am zweiten „Geburtstag“ des Bündnis Herne statt:
    Freitag, 20.08.2021, 15:00 Uhr

    Zeigt mit uns Gesicht für eine bunte, weltoffene und solidarische Gesellschaft!

    Mit Blick auf das aktuelle pandemische Geschehen rufen wir bewusst nicht zu einer großen Kundgebung auf, sondern beschränken uns auf eine öffentliche, aber eher symbolische Aktion – kurz und knackig.

    Wir freuen uns auf euch.

    DGB Ruhr-Mark    Bündnis Herne

    www.bundestag-nazifrei.de
    www.buendnis-herne.de

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner