Monat: November 2021

  • Moderatorin des Workshops "Quo vadis Bündnis Herne?"

    Rückblick „Quo vadis, Bündnis Herne?“

    Für Samstag, 13.11.2021, hatte das Bündnis Herne zu einem Strategie- und Planungsworkshop eingeladen. Unter dem Motto „Quo vadis, Bündnis Herne?“ trafen sich knapp 25 hochmotivierte, diskutierfreudige Interessierte für einen mehrstündigen Meinungsaustausch im Bürgersaal Sud- und Treberhaus Eickel.

    Einmal mehr hat sich an diesem Tag gezeigt, wie breit das Meinungsspektrum innerhalb des Bündnis Herne ist. Trotz z.T. kontroverser Ansichten waren die Diskussionen von einem sehr respektvollen Umgang miteinander geprägt.

    Allerdings war der Diskussionsbedarf so groß, dass uns leider nicht genug Zeit blieb, um zu eindeutigen Ergebnissen zu kommen; dies betrifft insbesondere die Punkte „zukünftige Ausrichtung“ und „Vereinsgründung“, auch die Jahresplanung 2022 konnte nur noch kurz angerissen werden. Damit hatten wir aber fast ein wenig gerechnet.

    Dennoch werten wir den Workshop als Erfolg:

    Auch wenn wir noch keine abschließenden Ergebnisse erreicht haben, haben wir viel Input zu diesem Thema bekommen, mit dem wir nun weiterarbeiten können.

    Mit diesen „Hausaufgaben“ wird sich das Orgateam des Bündnis Herne also in der nächsten Zeit intensiv beschäftigen.

    Wir blicken zurück auf einen schönen und intensiven Austausch – vielen Dank an alle Teilnehmenden für Feedback, gute Ideen, respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander!

    Ein herzlicher Dank geht zudem an:

    • Jonas Flick von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR Arnsberg), der uns professionell durch den Workshop begleitet hat.
    • die Partnerschaft für Demokratie Herne (PfD), die uns über die Fördermöglichkeiten des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geholfen hat, den Workshop durchzuführen.
    • den Herner Partyservice Heermann, dank dessen großzügiger Spende wir so ausgesprochen lecker und reichhaltig verpflegt wurden.
    • alle diejenigen, die aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Workshops beteiligt waren!

    Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

  • Einladungstext "Das Licht der Welt für die Frauen der Welt"

    „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“

    „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“

    Heute beginnt eine landesweite Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen. Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November (Donnerstag) sind auch in Herne Veranstaltungen geplant.

    Die Evangelische Kreuz-Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrei St. Dionysius laden um 17.30 Uhr zu einem Friedensgebet auf dem Europaplatz vor der Kreuzkirche ein. Unter dem Motto „Das Licht der Welt für die Frauen der Welt“ wird für Frieden gebetet und mit einem anschließendem „Lichtergang“ soll die Solidarität mit allen Opfern von Menschenrechtsverletzungen zum Ausdruck gebracht werden.

    Das Bündnis Herne ist dabei!

    Fühlt euch herzlich zur Teilnahme eingeladen!

  • Logo des Förderkreises Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Unterschriftenaktion Erinnerungsort Polizeigefängnis Herne

    Der Förderkreis Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V. setzt sich seit 2019 dafür ein, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Polizeigefängnis einen Lern- und Erinnerungsort einzurichten, einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des NS-Regimes.

    Dieses wichtige Projekt ist jetzt aber in hohem Maße gefährdet, denn der Gebäudeeigentümer, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat dieses Gebäude, aus dem die Polizei im kommenden Jahr ausziehen wird, aktuell zum Verkauf ausgeschrieben – ohne Hinweis auf die Initiative für den Lern- und Erinnerungsort Polizeigefängnis.

    Um das Vorhaben mit mehr Nachdruck vertreten zu können, hat der Verein nun eine Unterschrifteninitiative gestartet. Mehr Informationen und die Unterschriftenliste zum Download findet ihr hier:

    http://erinnerungsort-herne.de/blog/

  • SharePic zum Workhop "Quo vadis Bündnis Herne?"

    Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne

    Gemeinsam haben wir als Bündnis Herne in den vergangenen gut zwei Jahren eine Menge erreicht: Wir haben die antifaschistischen Kräfte dieser Stadt gebündelt, haben einen guten Teil zur Beendigung der rechtsradikalen Mobilisierung in Herne-Mitte beigetragen, haben Aufklärungsarbeit in unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Feldern betrieben und waren immer dann zur Stelle, wenn antidemokratische Kräfte versuchten, sich Gehör zu verschaffen. Darauf sind wir stolz und sagen an dieser Stelle „Danke für eure großartige Unterstützung“!

    Doch wir wären nicht wir, wenn wir uns auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen würden. Wir müssen nun daran arbeiten, unseren Zusammenschluss beisammenzuhalten, ihn mit Leben zu füllen und ihm nachhaltige und tragfähige Strukturen zu geben. Das können und wollen wir aber nicht allein im kleinen Kreis des Orgateams erarbeiten. Wenn wir unserem Anspruch gerecht werden wollen, auch zukünftig als starke Stimme für Demokratie, Meinungsfreiheit und die Offenheit unserer Stadt einzutreten, brauchen wir dazu erneut den Einsatz von euch allen.

    Deshalb heißt es am Samstag, 13.11.2021, von 11 bis 17 Uhr:

    „Quo vadis, Bündnis Herne?

    Strategie- und Planungsworkshop für zivilgesellschaftliches Engagement in Herne“

    Schüttelt endgültig die Pandemielethargie ab und gestaltet mit uns gemeinsam die zukünftige Ausrichtung des Bündnis Herne!

    Programm

    Geplant ist folgendes Programm – für die Moderation konnten wir die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) gewinnen:

    1. Begrüßung
    2. Ideensammlung in der Gruppe: Was können wir am besten? Was machen wir am liebsten? Was liegt mir persönlich am Herzen? Wie soll das Bündnis Herne zukünftig thematisch ausgerichtet werden?
    3. Kurzer Input-Vortrag MBR: Was können zivilgesellschaftliche Bündnisse leisten?
    4. Offene Diskussion mit dem Ziel, unser Leitbild zu präzisieren
    5. Pro/Contra Vereinsgründung
    6. Jahresplanung 2022

    Für ausreichend Pausen und Zeit zum individuellen Austausch ist ebenso gesorgt wie für die Verpflegung vor Ort!

    Anmeldung (bis 31.10.2021):

    Bitte meldet euch verbindlich über dieses >Kontaktformular< an.

    In diesem Fall müssen wir auf einer Voranmeldung mit Klarnamen bestehen. Die Kontaktdaten werden nach Abschluss der Veranstaltung selbstverständlich gelöscht. Es stehen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung. Gegebenenfalls können wir daher nicht alle Voranmeldungen berücksichtgen!

    Den Veranstaltungsort teilen wir euch in der finalen Anmeldebestätigung mit.

    Ausschluss von der Veranstaltung

    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, oder ihre ablehnende Haltung zum Bündnis Herne deutlich gemacht haben, sind von unserer Veranstaltung ausgeschlossen.

    Infektionsschutz:

    Wir achten selbstverständlich auf alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen.

    Bitte bringt einen
    2G Nachweis zum Workshop mit.

    Wir freuen uns auf zahlreiche und motivierte Teilnahme!

  • Flyer "Mein Licht gegen des Vergessen"

    Mein Licht gegen das Vergessen

    Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 9. November 2021 am Herner Shoah-Mahnmal (Kulturzentrum) und in der Nähe des Polizeipräsidiums

    Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 9. November 2021 am Herner Shoah-Mahnmal (Kulturzentrum) und in der Nähe des Polizeipräsidiums

    Im Bündnis wollen die DGB-Geschichtswerkstatt, das Unterrichtsfach „Kohlengräberland“ der Erich-Fried-Gesamtschule, das Projekt „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“, der Förderverein „Mahn- u. Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V.“ und das „Bündnis Herne“ in diesem Jahr wieder der NS-Opfer gedenken und an die Gräueltaten in der Reichspogromnacht 1938 in Herne und Wanne-Eickel erinnern. Ein besonderer Stellenwert hat in diesem Jahr der gemeinsame Einsatz für einen Lern- und Gedenkort im Zellentrakt des ehemaligen Polizeigefängnisses im Hof des aktuell zum Verkauf stehenden Herner Polizeipräsidiums.Zum Hintergrund:

    Vor 83 Jahren brannten auch in Herne und Wanne-Eickel die Synagogen, wurden Menschen mit jüdischem Glauben erniedrigt, ausgeraubt, verfolgt, gequält und ermordet. Mehr als 400 jüdische Mitbürger, über 1.700 ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, zahlreiche politische und religiöse Nazi-Gegner, Sinti und Roma, Behinderte, Emigranten und Widerstandskämpfer, aber auch 1.500 Bombenopfer des von den Nazis entfachten Weltkrieges dürfen, nach Meinung der Veranstalter nicht vergessen werden.

    Zellentrakt des Polizeigefängnisses muss Lern- und Gedenkort werden

    Viele Naziopfer waren von 1933 bis 1945 im ehemaligen Polizeigefängnis Herne inhaftiert und wurden von hier auf Transport in Zuchthäuser und Vernichtungslager geschickt. Insofern wollen die Veranstalter die diesjährige Manifestation auch als Unterstützung für die Forderung nach der Einrichtung eines ständigen Lern- und Gedenkortes im ehemaligen Polizeigefängnis verstanden wissen. Herne braucht einen historischen Ort, wo aktives Erinnern an die Nazi-Barbarei mit dem heutigen Einsatz für Demokratie und Menschenwürde verbunden wird. Dafür bietet sich das nahezu im Originalzustand erhaltene, ehemalige Polizeigefängnis, wie kein anderes Gebäude an.

    Erinnern mit Einsatz für Demokratie und Menschenwürde verbinden

    Auch heute gibt es wieder Besorgnis erregenden Juden- und Ausländerhass, wie aktuelle Ereignisse gezeigt haben. Am 2. Juni 2019 wurde in Wolfhagen der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wegen seiner Bemühungen für Asylsuchende umgebracht, am 9. Oktober brachte ein Attentäter zwei Menschen um, weil sein Terroranschlag auf die Synagoge in Halle gescheitert war. Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau 9 Bürger mit Migrationshintergrund bei einem rechten Terroranschlag ermordet.
    Seit 2019 sind rechte Straftaten um 15% gestiegen. In diesem Zeitraum gab es 43.6471 rechtsextreme Straftaten, 1.948 davon waren Gewalttaten wie Körperverletzungen oder Brandstiftungen. An jedem Tag gab es 3 rechtsextremistische Gewalttaten, denen Menschen zum Opfer fielen. Sympathien für rechtsextreme, nationalistische, rassistische und antisemitische Bewegungen werden in der Öffentlichkeit mehr und mehr offen zur Schau gestellt, und Hass und Hetze in sozialen Netzwerken und bei rechtspopulistischen Aufmärschen sind an der Tagesordnung.
    Die Initiatoren: „Wir möchten Mitschüler*innen, Eltern, Freunde und Lehrer*innen einladen, uns auch in diesem Jahr wieder bei der Gedenkfeier zu begleiten, um ein persönliches Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen und für eine demokratische Gesellschaft einzustehen.“

    Zum Ablauf der Veranstaltung:

    Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Shoah-Mahnmal (Willi-Pohlmann-Platz, hinter dem Kulturzentrum / Stadtbücherei). Hier werden – nach einer Schweigeminute – Rosen für die jüdischen Opfer unserer Stadt abgelegt.
    Um 10.15 Uhr Schweigemarsch, am Rathausplatz vorbei über die Freiligrathstr. zum Mahnmal an der Bebelstraße (gegenüber der Herner Post).
    Gegen 10.30 Uhr folgt die Kranzniederlegung am Mahnmal an der Bebelstraße unweit des ehemaligen Polizeigefängnisses zu Ehren der Opfer des Nazi-Terrors

    Es sprechen Schüler*innen des Kohlengräberland-Projekts der EFG und Rolf Dymel vom Förderkreis „Mahn- u. Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V.“
    (Veranstaltungsende: ca. 11.00 Uhr )

    Zur Teilnahme rufen auf:

    Schülerinnen und Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule, Kohlengräberland-Projekt,
    Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Herner DGB-Geschichtswerkstatt, Förderkreis „Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne e.V“ , Bündnis Herne

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